Schon zu einer guten Tradition geworden ist das Fest des Miteinanders der Lebensräume für Jung und Alt, des Familientreffs und der Pflegegemeinschaft St. Sebastian. Immer wieder kommen auch ehemalige Bewohner der Lebensräume zu dem Fest, die gerne ihre ehemaligen Mitbewohner besuchen.

Bei der Spiele-Olympiade am Glücksrad: Hans Wiertz, der alle Spiele gebaut hat, Noah und Gianni sowie Anita Russ vom Familientreff.
Bei der Spiele-Olympiade am Glücksrad: Hans Wiertz, der alle Spiele gebaut hat, Noah und Gianni sowie Anita Russ vom Familientreff. | Bild: Wolf-Dieter Guip

Mit dabei auch Susanne und Kurt Haskic mit Sohn Milan, der in den Lebensräumen geboren wurde. Seit einem Jahr wohnt die Familie jetzt in Markdorf, weil sie eine größere Wohnung gefunden hat und etwas urbaner leben möchte. „Ich hatte ein Stellenangebot der Firma LT Ultra in Aftholderberg, die Werkzeugmaschinen herstellt, und so haben wir in der Region eine Wohnung gesucht“, erklärt Kurt Haskic. Über das Internet hätten sie die Lebensräume gefunden und wurden dort angenommen. 2014 sind sie von Berlin ins Deggenhausertal gezogen.

Musikalisch unterstützt von den Benistoblern begrüßt Yvonne Denzler zum Fest des Miteinanders und freut sich, dass auch Bürgermeister Fabian Meschemoser gekommen ist.
Musikalisch unterstützt von den Benistoblern begrüßt Yvonne Denzler zum Fest des Miteinanders und freut sich, dass auch Bürgermeister Fabian Meschemoser gekommen ist. | Bild: Wolf-Dieter Guip

Das Konzept der Lebensräume sei super, gerade auch die altersmäßige Durchmischung der Bewohner. „Der einzige, konstruktive Kritikpunkt: In den kleinen Wohnungen wohnen die jungen Familien mit Kindern, die Senioren in den großen Wohnungen. Hier sollte man bei der Vergabe der Wohnungen mehr darauf achten“, meint Haskic.

Man muss selbst aktiv werden

Seine Frau Susanne ergänzt: „Man muss schon selbst etwas aktiv in den Lebensräumen werden, sich engagieren, dann ist das ein wirklich gutes Konzept.“ Für sie seien die Lebensräume auch Arbeitsräume gewesen, weil sie hier in der Druckvorstufe keine Stelle finden kann und vom Homeoffice aus arbeitet.

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Gerade zur Familie Borgwardt hätten sie ein sehr gutes Verhältnis, für ihren Sohn Milan seien die älteren Herrschaften wie Oma und Opa. Beim Fest des Miteinanders haben sich besonders Gemeinwesenarbeiterin Yvonne Denzler, Anita Russ vom Familientreff und Inge Straub sowie Desiree Waibel von der Pflegegemeinschaft St. Sebastian und viele weitere Helfer und auch zahlreiche Bewohner der Lebensräume stark engagiert. Als Besonderheit hatten sich die Organisatoren eine Spiele-Olympiade einfallen lassen, bei der es viele Preise zu gewinnen gab.