Seit über einem halben Jahr gibt es nun den Wochenmarkt in Daisendorf. Als Marktleiterin fungiert Uschi Kraus. „Ein Wochenmarkt in Daisendorf„ war der Wunsch vieler Teilnehmer der Bürgerwerkstatt gewesen, welche die 2017 gewählte Bürgermeisterin Jacqueline Alberti initiiert hatte. Uschi Kraus nahm sich damals der Sache an. Und dass sie Organisationstalent besitzt, bewies sie alljährlich mit der Durchführung des allseits beliebten Dorffestes.

Der Treff am Daisendorfer Wochenmarkt läuft auf Spendenbasis.
Der Treff am Daisendorfer Wochenmarkt läuft auf Spendenbasis. | Bild: Mardiros Tavit

Anfänglich gab es eine kleine Gruppe von drei Bürgern, die die Wochenmarktidee umsetzen wollten. Am Ende blieb Uschi Kraus übrig. Nun verantwortet sie den Markt auf dem Plateau vor dem Rathaus. Und er wird von den Menschen im Dorf gerne angenommen, wie eine zufällige Umfrage bei den Ständen bestätigt.

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„Wir sind hier sehr zufrieden“, nickt Thomas Längle von der Metzgerei Bechler, gerne kämen sie hierher. Auch beim Bio-Gemüsestand das gleiche Bild. Die Backwaren vom Brotwagen sind so beliebt, dass sie oft vorzeitig ausverkauft sind. Dariush Safari vom Feinkoststand ist voll des Lobs über die Daisendorfer. Er schiebt ab und an von seinen Köstlichkeiten Proben zum Bürgertreff hinüber, der sich hinter seinem Wagen unter der Kastanie etabliert hat.

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Kurz nachdem der Markt installiert war, kam von den Marktbesuchern der Wunsch auf, auch einen Bürgertreff während der Marktzeit zu installieren. Seitdem gibt es einen wöchentlichen Treff für alle, ob jung, ob alt. Besonderen Zuspruch bekam der Treff von den Senioren im Dorf. Denn ihr monatlicher Seniorennachmittag im Bürgersaal musste coronabedingt abgesetzt werden.

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So treffen sich die „Alten“ der Gemeine immer donnerstags am Nachmittag unter der markanten Dorfkastanie auf ein Plausch. Themen gibt es genug. Seien es die alten Geschichten aus dem Dorf, das aktuelle Dorfgerede oder das Weltgeschehen. Lustig geht es mitunter zu. Viel wird miteinander gelacht. „Aber immer schön mit Corona-Abstand“, darauf achtet Kraus. Sie besorgt auch den Sekt. Die Treffbesucher bringen Knabbereien mit. Denn das Ganze funktioniert auf Spendenbasis.