Vom 17. März bis 28. Juni war das Kinderhaus für einen Regelbetrieb geschlossen. Ab dem 27. April konnten im Rahmen der Notbetreuung 22 Kinder betreut werden. Ab dem 25. Mai erlaubte die Landesregierung zudem den eingeschränkten Regelbetrieb für elf Kinder mit speziellem Förderbedarf. Die Gebühren für diese Betreuungen wurde anteilsmäßig der Betreuungszeit erhoben. Für die nicht betreuten Kinder waren die Gebühren bis jetzt gestundet.

Verlustbetrag von 648 Euro

Wie Bürgermeisterin Jacqueline Alberti berichtete, erhielt die Gemeinde Daisendorf aus dem Corona-Soforthilfeprogramm des Landes einen Zuschuss von insgesamt 27 079 Euro. Davon waren 17 513 Euro als Entschädigung für die entfallenen Kinderhausgebühren bestimmt. Die Einnahmen für die Kinder in der Notbetreuung und Sonderförderung beliefen sich auf 2113 Euro. Mit der Streichung der Kindergartengebühren für den Corona-Zeitraum April bis Juni, dem Zuschuss des Landes und den Einnahmen aus der Notbetreuung verbleibt bei der Gemeinde ein Verlustbetrag von 648 Euro.

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