Die Überplanung des Daisendorfer Wohngebiets „Wohrenberg“ nimmt Formen an. In der aktuellen Gemeinderatssitzung hat Architekt und Stadtplaner Thomas Hirthe eine Vorplanung vorgestellt.

In seiner Sitzung vom 20. Februar 2018 legte der Gemeinderat eine Veränderungssperre über das betroffene Gebiet. Diese Maßnahme wurde für den Rat nötig, weil das Regierungspräsidium zuvor Teile des gültigen Bebauungsplans „hinsichtlich der Vollgeschossigkeit und der Höhenregelung als funktionslos“ eingestuft und somit außer Kraft gesetzt hatte. In der Vergangenheit waren in diesen beiden Bereichen zu viele Ausnahmen genehmigt worden, als dass bei neuen Baugesuchen sich eindeutige Regelungen für diese hatten finden lassen.

So sieht die Vorplanung aus

Der Rat beauftragte daraufhin Thomas Hirthe mit dem „informellen und formellen Planungsverfahren zur Erstellung des Bebauungsplans Wohrenberg 2018“. Seitdem haben sich der Architekt und Gemeinderat öfters zur Konkretisierung der Vorstellungen getroffen. Nun legte Hirthe seine Vorplanung vor. Demnach soll die Grünfläche im Nordosten erhalten bleiben. Das landwirtschaftlich genutzte Grundstück im Südwesten sei „ortsbildprägend“ und solle deshalb gesondert betrachtet werden.

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Das Baugesetzbuch sieht eine frühzeitige Öffentlichkeitsbeteiligung vor. „Ziel ist die umfassende Information der Anwohner und aller anderen Betroffenen über die Planung sowie deren Ziele und Auswirkungen“, schrieb Bürgermeisterin Jacqueline Alberti in ihrer Beratungsvorlage für den Gemeinderat.

Auslegung ab dem 11. Mai

Der Gemeinderat beschloss für den Bebauungsplan „Wohrenberg 2018“ die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit sowie der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durch Auslegung im Rathaus ab dem 11. Mai für die Dauer von einem Monat.

Die Grundstückseigentümer werden von der Gemeindeverwaltung aktiv angeschrieben und zu einer Informationsveranstaltung unter Einhaltung der Corona-Sicherheitsregelungen eingeladen. Bei Bedarf werden mehrere Veranstaltungen angesetzt.

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