Bürgermeisterin Jacqueline Alberti informierte den Gemeinderat über die Erarbeitung eines Alarm- und Einsatzplanes für Großschadensereignisse in der Gemeinde. Ende Februar diesen Jahres habe das Landratsamt eine aktualisierte Fassung eingefordert. Nach der Prüfung der vorhandenen Unterlagen „wurde ein Alamierungsplan für Großschadensereignisse unterhalb der Katastrophenebene aus dem Jahr 2000 gefunden“, berichtete Alberti. Dieser Plan habe drei Seiten umfasst und „nur die zu alarmierenden Personen, Behörden und sonstigen Hilfskräfte aufgeführt“.

Werte und Normen „für Entscheidungen, die nicht schön sind“

Aufgrund der Corona-Pandemie mit den Einschränkungen von April bis Juni habe die Verwaltung umfassende Erfahrungen gesammelt, „welche Verwaltungsstrukturen in solchen Ausnahmesituationen in der Gemeinde notwendig sind und auch funktionieren“. Der nun komplett neu erstellte Alarm- und Einsatzplan hat einen Umfang von 31 Seiten. „Persönlich wichtig“ sei für Alberti, dass „für Entscheidungen, die nicht schön sind“, Werte und Normen, wie sie zu entscheiden habe, aufgeführt seien. Bürger können den Plan im Rathaus einsehen.

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