Der Gemeinderat hat die Anpassung der Kostensatzung ihrer Freiwilligen Feuerwehr beschlossen. Feuerwehrkommandant und Gemeinderat Thomas Ritsche erläuterte das Vorgehen bei der Berechnung der neuen Sätze. "Das Feuerwehrgesetz gibt die Richtlinien vor, wir haben uns zusätzlich an den Sätzen der Freiwilligen Feuerwehr Meersburg orientiert", sagte Ritsche in der Sitzung.

Alle Brände und die Hilfe bei öffentlichen Notständen seien selbstredend frei von Kosten für den betroffenen Bürger. Aber derjenige, dessen Verhalten die Leistung der Wehr erforderlich macht oder in dessen Interesse die Leistung erbracht wurde, muss die Dienstleistung der Wehr bezahlen. Bei den Personalkosten wird zwischen Einsatzdienst mit 30 Euro und Feuersicherheitsdienst mit 13 Euro pro Stunde eines Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr unterschieden. Der Einsatz des Löschgruppenfahrzeugs oder des Gerätewagens Löschtechnik schlägt mit 120 Euro pro Stunde zu Buche.

Der Fehlalarm durch eine Brandmeldeanlage wird nach den tatsächlichen Kosten abgerechnet, jedoch mit maximal 1202 Euro. Im Weiteren regelt die Kostensatzung auch die Kosten für den Einsatz an Geräten und Ausrüstungsgegenständen, sowie die Leistungen der zentralen Werkstätten.