"Drei Weiber und ein Gockel" heißt der neueste Schwank, den die Laienspielgruppe Bänklehocker auf die Bühne bringt. Das Stück stammt aus der Feder des Pfullendorfer Autors Erich Koch. Die Bänklehocker haben es adaptiert und wieder mit viel Lokalkolorit angereicht, so spielt auch dieses Jahr Hagnau wieder eine Rolle.

Noch wird fleißig geprobt. Sollen die Pointen sitzen, muss das Timing stimmen. Das ist eine der Herausforderungen für Regisseur Hubertus Weiß. Er muss die Akteure auf der Bühne im Daisendorfer Bürgersaal richtig platzieren und dafür sorgen, dass die schrulligen Gesten am effektivsten ihre komische Wirkung zeigen. Denn das aufgeführte Stück soll vor allem eines: die Zuschauer zum Lachen bringen.

Auch bei den Proben wird viel gelacht, wenn Elke Weißhaar als Männerfeindin Oma Frieda angetrunken mit einer Mistgabel versucht, das andere Geschlecht von ihrem Haus fernzuhalten. Nun sitzt aber während eines Gewitters ausgerechnet auf ihrem Hof eine Schicksalsgemeinschaft über Nacht fest. Damit Oma Frieda keinen Verdacht schöpft, stecken ihre hoffnungslos verknallten Nichten ihre Männer in Frauenkleidung. Und auch Hühnerknecht Anton hat seine Anni bei sich. Die muss aber als Ali auftreten, denn ihren Vater hat es ebenfalls auf den Hof verschlagen. Eine irrwitzige Nacht nimmt ihren Lauf und verspricht viele Schenkelklopfer.

Da dieses Jahr die Empore des Bürgersaals nicht zugänglich ist, hat Elvira Heinzelmann, Leiterin der Bänklehocker und nach eigenem Bekunden "Mädchen für alles", einen vierten Aufführungstermin angesetzt. Aufführungen sind somit am Freitag, 27. Oktober, und Samstag, 28. Oktober, jeweils um 20 Uhr. Am Sonntag, 29. Oktober, beginnt die Aufführung bereits um 18 Uhr. Die vierte Aufführung ist am Montag, 30. Oktober, um 20 Uhr.

Karten gibt es bei Elvira Heinzelmann unter den Telefonnummern 0 170/8 94 13 57 und 0 75 32/14 06, am 19. und 24. Oktober ab 18.30 Uhr im Rathaus Daisendorf, Restkarten gibt es an der Abendkasse.