Baustellenlastwagen und Straßenwalzen tummeln sich auf der B 31-neu bei Friedrichshafen. Trotz Corona gehen die Bauarbeiten an der neuen Bundesstraße weiter.

Mit einer Straßenwalze wird der Asphalt verdichtet. Bilder: Mona Lippisch
Mit einer Straßenwalze wird der Asphalt verdichtet. Bilder: Mona Lippisch | Bild: Mona Lippisch

„Wir sind am Mittwoch mit den Asphaltarbeiten in Friedrichshafen fertig geworden“, sagt Christoph Becker, Baubevollmächtigter des zuständigen Unternehmens Deges. In der kommenden Woche stehen weitere Arbeiten an den Anschlussstellen und der Verbindungsstraße zwischen Schnetzenhausen und Unterraderach an.

Video: Lippisch, Mona

Becker erklärt: „Wir bauen einen Seitenarm zum Kreisverkehr Schnetzenhausen und richten untergeordnete Feldwege her.“

Blick von der Brücke in Schnetzenhausen auf die B31-neu in Richtung Heiseloch. Die rechte Fahrbahn wird bereits von Fahrradfahrern genutzt.
Blick von der Brücke in Schnetzenhausen auf die B31-neu in Richtung Heiseloch. Die rechte Fahrbahn wird bereits von Fahrradfahrern genutzt. | Bild: Mona Lippisch
Eine Lastwagen-Kolonne reiht sich auf der Baustelle. Die Asphaltarbeiten auf dem circa 12 Kilometer langen Abschnitt haben drei Tage gedauert.
Eine Lastwagen-Kolonne reiht sich auf der Baustelle. Die Asphaltarbeiten auf dem circa 12 Kilometer langen Abschnitt haben drei Tage gedauert. | Bild: Mona Lippisch

Becker zufolge liegen die Arbeiten an der B 31-neu im Zeitplan. „Wir haben in nur drei Tagen die gesamte Strecke von etwa zwölf Kilometern asphaltiert, das ist wirklich klasse und ich bin selbst überrascht. Das habe ich in meinen 25 Jahren im Beruf noch nicht erlebt“, sagt Becker.

Blick von der Brücke Heiseloch in Richtung Schnetzenhausen.
Blick von der Brücke Heiseloch in Richtung Schnetzenhausen. | Bild: Mona Lippisch
Blick in Richtung Brücke Heiseloch.
Blick in Richtung Brücke Heiseloch. | Bild: Mona Lippisch

Das schöne Wetter nutzen derzeit einige Fahrradfahrer, um die B 31-neu zu erkunden. Jürgen Traub schreibt dem SÜDKURIER dazu: „Es erinnert fast etwas an die Ölkrise 1973, als Radfahrer Bundesstraßen und Autobahnen stürmten.“

Der Anschluss der B 31-neu in Fischbach: Einige Fahrradfahrer nutzen das Wetter, um die neue Bundesstraße zu erkunden.
Der Anschluss der B 31-neu in Fischbach: Einige Fahrradfahrer nutzen das Wetter, um die neue Bundesstraße zu erkunden. | Bild: Jürgen Traub (Lesereporter)

Traub schreibt weiter: „Aktuell ist leider Corona der Auslöser, dass alternativ zum gemütlichen Hock am See der Baufortschritt der B 31-neu zu Fuß, per Inlineskater oder auf dem Fahrrad erkundet wird.“

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