„Wir haben den vermissten Kajakfahrer bisher leider nicht gefunden“, sagt ein Sprecher des zuständigen Polizeipräsidiums Einsatz am Dienstagvormittag auf SÜDKURIER-Anfrage.

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Noch am Abend seines Verschwindens war am Bodensee der internationale Seenotalarm ausgelöst worden. In der Nacht wurde mit vereinten Kräften aus Deutschland, Österreich und der Schweiz nach dem vermissten Mann gesucht. Insgesamt 23 Boote von Wasserschutz- und Seepolizei, Feuerwehr, Zoll und DLRG sowie ein Polizeihubschrauber und zahlreiche Kräfte an Land waren im Bereich zwischen Friedrichshafen und Romanshorn im Einsatz. Wind und Wetter erschwerten die Suche zeitweise.

Auch Suche mit Sonar bringt keine weiteren Ergebnisse

Gegen 1.30 Uhr fand ein Boot der Wasserwacht Lindau das leere Kajak in der Seemitte zwischen Friedrichshafen und Romanshorn. Daraufhin richteten die Einsatzkräfte ihre Suchkette neu aus. Um 3 Uhr wurde die Suche zunächst ohne Erfolg abgebrochen und am Montagmorgen (28. Juni) fortgesetzt. Dabei kam unter anderem ein Wasserortungshund der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) zum Einsatz. Auch ein Unterwassersonar brachte keine weiteren Ergebnisse.

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„Explizite Suchaktionen gibt es jetzt seit einigen Tagen nicht mehr“, sagt Polizeisprecher Jens Czechtizky. Diese würden jetzt keinen Sinn mehr machen. Stattdessen würden die Beamten im Zuge der normalen Streifentätigkeit die Augen offen halten.