„Als wir es in der Nacht auf Dienstag endlich schriftlich hatten, war die Erleichterung groß“, schildert Arnold Weiner vom Citymarketing und Eventmanagement des Lindauer Kulturamtes. Hoteliers, Gastronomen, Einzelhändler und nicht zuletzt natürlich die Händler und Künstler der Hafenweihnacht: Sie alle hätten immer wieder nachgefragt, und nun sei endlich das erlösende „Ja“ gekommen.

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An allen vier Adventswochenenden – jeweils von Donnerstag bis Sonntag – wird es in der romantischen Kulisse am Lindauer Hafen Lichterzauber, Weihnachtsmusik, weihnachtliches Kunsthandwerk und mehr geben. „Aber ich bin auch erstaunt, dass es kaum Auflagen gibt“, so Weiner.

Das bayerische Wirtschaftsministerium teilt in einer Pressemitteilung mit: „Christkindl- und Weihnachtsmärkte können dieses Jahr endlich wieder ohne größere Einschränkungen wie genereller 3G- und Maskenpflicht, Umzäunung der Marktfläche und Ausschankverbot von Alkohol stattfinden.“ Was nicht heißt, dass es gar keine Regeln gibt.

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Arnold Weiner sagt: „Wir werden die gleiche Anzahl an Buden haben wie bislang und freuen uns, dass wir keine 3G-Kontrollen durchführen müssen. Lediglich die Betreiber des Märchenwaldes haben uns schon vor längerer Zeit abgesagt.“ Eingehalten soll laut bayerischem Rahmenkonzept für Weihnachtsmärkte etwa der Mindestabstand von 1,50 Metern, wo es möglich ist, größere Menschenansammlungen sollen durch „Maßnahmen zur Besucherlenkung“ vermieden werden.

„Wir werden das Gelände der Hafenweihnacht vom Bahnhof in Richtung Reichsplatz ausdehnen und so, durch sicheren Abstand zwischen den Buden, für mehr Raum zwischen den Besuchern sorgen. Gleichzeitig bauen wir natürlich auf die gesunde Vernunft aller“, erklärt Weiner. Geplant ist, wenn auch in abgespeckter Form, auch ein Rahmenprogramm mit Konzerten, Stadtführungen und Schiffsverbindungen zwischen den Weihnachtsmärkten in Bregenz und Lindau. Die Christbäume, die von Kindern geschmückt werden, sollen wieder in der Fußgängerzone stehen.