Die Staus wegen der G7-Kontrollen verstopften in den vergangenen Tagen nicht nur die A 96 bei Lindau, sie reichten oftmals bis nach Österreich. Da will das Nachbarland jetzt nicht länger zusehen und zieht Konsequenzen. Das Land Vorarlberg, die Stadt Bregenz sowie die für Autobahnen und Schnellstraßen zuständige Asfinag haben Maßnahmen getroffen, um der Verkehrsbelastung in und um Bregenz entgegenzuwirken.

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„Um den massiven Ausweichverkehr zu unterbinden, soll Fahrzeugen, die in Wolfurt oder Bregenz von der A 14 abfahren, die Durchfahrt durch die Landeshauptstadt verboten werden“, heißt in einer Mitteilung der Landespressestellen Vorarlberg. Nicht davon betroffen sei lediglich der Zielverkehr. Damit dürfen nur noch diejenigen nach Bregenz fahren, die direkt in die Stadt müssen.

Hinweistafeln werden angebracht

Die entsprechenden Verordnungen liegen laut Landespressestelle bereits vor. Sie seien zeitlich auf die Dauer der deutschen Grenzkontrollen im Zusammenhang mit dem G7-Treffen in Bayern befristet. Die Hinweis- und Zusatztafeln sollten noch am Mittwoch angebracht werden.

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Außerdem wurde geregelt, dass der Lastwagenverkehr nach dem Pfändertunnel auf zwei Spuren aufgefächert wird. Bislang war der Schwerlastverkehr vor allem auf der rechten Fahrspur unterwegs.
Zusätzlich zum Durchfahrtsverbot für den Ausweichverkehr hat die Stadt Bregenz die Durchfahrt durch einzelne Gemeindestraßen verboten.

Kontrollen rund um Bregenz angekündigt

Polizei- und Sicherheitswachekräfte werden die Einhaltung der Verordnungen kontrollieren. In Vorarlberg reagiert man damit auf die „erheblichen, teils kilometerlangen Rückstaus“ durch die G7-Grenzkontrollen. Die Bevölkerung im Stadtgebiet habe besonders unter dem Stau zu leiden. Auch auf der Rheintalautobahn staue sich der Verkehr zeitweise vom Pfändertunnel bis zurück nach Dornbirn.