Registrierung, Infofilm, Arztgespräch, der Piks selbst natürlich und anschließend geht es noch in den Beobachtungsraum: Schon rein zeitlich betrachtet ist ein Besuch im Kreisimpfzentrum (KIZ) nicht mit dem in einem Testzentrum zu vergleichen. Am vergangenen Wochenende allerdings kam es obendrein mitunter noch zu langen Wartezeiten.

Woran das lag, erklärt Landratsamtssprecher Robert Schwarz auf SÜDKURIER-Anfrage. Ihm zufolge kamen die zu impfenden Menschen zum Teil weit vor der Zeit und ignorierten ein an der Einfahrt stehendes Schild, auf dem stehe: „Bitte betreten Sie das Kreisimpfzentrum maximal 15 Minuten vor Ihrem Termin.“ Insbesondere am Sonntag seien die Ärzte zudem mit sehr viel Aufklärungsbedarf konfrontiert gewesen. „Diese zusätzlichen Minuten haben sich dann summiert“, so Schwarz.

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Volllast im Kreisimpfzentrum: Am Sonntag wurden 753 Menschen geimpft

Der Schichtleiter habe von einem Verzug von eineinhalb Stunden berichtet und daraufhin die Pause des Personals gestrichen. „Wir hatten am Sonntag Volllast im KIZ, also auch keine Reserven mehr für Verzögerungen.“

Personelle Ausfälle gab es Schwarz zufolge nicht. Am Samstag wurden dem Sprecher zufolge 584 Menschen im KIZ geimpft, am Sonntag waren es 753 Impfungen.