Gemeinsam mit der Kassenärztlichen Vereinigung, dem Maschinenring Tettnang und mit Unterstützung von Technischem Hilfswerk, Deutschem Rotem Kreuz, Deutscher Lebens-Rettungs-Gesellschaft, Johannitern und Feuerwehr seien bereits die ersten Tests vorgenommen worden, teilte das Landratsamt am Montag mit.

Rund 260 Abstriche wurden bereits gemacht

Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb im Osten des Landkreises sei dafür am Wochenende ein provisorisches Testzentrum eingerichtet worden. Am Sonntag wurden den Angaben zufolge 110 Erntehelfer aus Rumänien getestet, für Montag waren rund weitere 150 Abstriche geplant.

Das könnte Sie auch interessieren

Größere Infektionsherde sollen so verhindert werden

„Mit der Aktion will das Krisenmanagement des Landkreises größere Infektionsherde in landwirtschaftlichen Betrieben vermeiden“, heißt es in dem Pressetext.

Bis Dienstagmittag lagen nach Auskunft von Robert Schwarz, Pressesprecher des Landratsamtes, vier positive Testergebnisse vor. Im Grunde bedeutet das für die betroffenen Erntehelfer, was ein positives Testergebnis auch für jeden anderen Betroffenen bedeutet: bestmögliche Absonderung. Dabei werden die Betriebe von Gesundheits- und Landwirtschaftsamt nach Behördenangaben besonders betreut und beobachtet. Nötigenfalls würden weitere Maßnahmen angeordnet, um weitere Infektionen zu verhindern.

Infektionsfälle in Erntehelferkreisen werden nach Auskunft von Robert Schwarz mit in der Corona-Statistik des Bodenseekreises geführt.

Das könnte Sie auch interessieren

Generell verlangen die aktuellen Vorschriften laut Landratsamt, dass Erntehelferinnen und -helfer aus Risikogebieten auf den landwirtschaftlichen Höfen in einem möglichst geschlossenen System leben und idealerweise keinen persönlichen Kontakt zur Außenwelt haben. Auch gebe es besondere Abstands- und Hygienevorschriften für die Unterkünfte, die auch durch das Landratsamt kontrolliert werden.

Betriebe können Helfer aus Risikogebieten für Tests anmelden

Landwirtschaftlichen Betriebe im Bodenseekreis können neu angereisten Erntehelfer aus Risikogebieten über den Maschinenring Tettnang zur Testung anmelden. Zum Termin werden die zu testenden Helfer dann in Kleingruppen zur Teststelle gefahren, wo der Rachenabstrich gemacht wird. Über die Ergebnisse werden sowohl das Gesundheitsamt als auch der jeweilige Betrieb informiert. Die Kosten für die Tests werden vom Land Baden-Württemberg übernommen.

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €