Schon seit 15 Jahren gibt es in Amtzell den 12-Stunden-Lauf, der auch schon überregionale Berühmtheit erlangte. In Amtzell nämlich arbeiten Amy Neumann-Volmer und ihr Mann Klaus Volmer als Ärzte und beide engagieren sich bei Ärzten ohne Grenzen (MSF). Seit Juni 2019 ist die Allgemeinärztin des Ortes Vorstandsvorsitzende der deutschen Sektion von Ärzten ohne Grenzen. Deswegen unterstützen die Lauffreunde Amtzell die Arbeit der Hilfsorganisation mit dem Event, das Spenden für MSF einbringen soll.

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Nach eigenen Angaben kamen in den letzten Jahren bereits 246 435 Euro zusammen. In diesem Jahr findet der Lauf wegen der Corona-Pandemie erstmals virtuell statt. Jeder kann teilnehmen, egal, wo er gerade ist. „Dieses Jahr kennen wir keine Grenzen“, heißt es auf der Homepage.

Wer mitlaufen will, kann das als Team oder als Einzelperson tun. Voraussetzung ist eine Spende für Ärzte ohne Grenzen – eine definierte Summe gibt es für Einzelläufer nicht. „Jeder spendet, so viel er kann“, heißt es seitens der Veranstalter. 45 000 Euro haben sich die Lauffreunde Amtzell zum Ziel gesetzt. „Für humanitäre Hilfe sind geschlossene Grenzen, der erschwerte Zugang zu Hilfsmitteln und Medikamenten und das Corona-Virus in Krankenhäusern und Lagern eine große Herausforderung“, so die Lauffreunde Amtzell.

Alle Informationen zum virtuellen 12-Stunden-Lauf gibt es im Internet unter www.12stdlauf.de