In der zurückliegenden Woche sind dem Gesundheitsamt Bodenseekreis insgesamt 158 neue Corona-Infektionsfälle gemeldet worden. Im Labor wurde in dieser Zeit 85 Mal eine Virusvariante (Mutation) nachgewiesen, insgesamt sind es damit (Stand Montagnachmittag) 291 bekannte Fälle.

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Glücklicherweise wurden nach Angaben des Landratsamts in der vergangenen Woche keine Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet. Der höchste Sieben-Tage-Wert je 100 000 Einwohner lag in der vergangenen Woche bei 70,8 am Sonntag. Der Inzidenz-Status des Bodenseekreises ist unverändert „über 50“.

Diese Woche stehen 3600 Impfdosen zur Verfügung

Seit Beginn der Corona-Schutzimpfungen sind im Bodenseekreis 13 383 Impfdosen verabreicht worden, davon 3372 als Zweitimpfung. In dieser Woche stehen rund 3600 Dosen für die Erst- und Zweitimpfung zur Verfügung. Alle terminierten Impfungen im Kreisimpfzentrum (KIZ) finden nach Angaben des Landratsamts planmäßig statt. Die Europäische Arzneimittelbehörde (EMA) hatte am Donnerstag ihre Bewertung bekannt gegeben, dass der Impfstoff des Herstellers Astrazeneca „sicher und wirksam“ sei.

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Impfberechtigte, deren Termin in der vergangenen Woche ausgefallen ist, werden vom Kreisimpfzentrum in den nächsten Tagen kontaktiert, um einen neuen Termin für die Erstimpfung zu vereinbaren. Welcher Impfstoff bei einem Impftermin verwendet wird, wird den Patienten regulär im ärztlichen Gespräch im Kreisimpfzentrum mitgeteilt. Hier besteht auch die Möglichkeit, Fragen zur Sicherheit und Wirksamkeit des verwendeten Präparats zu stellen. Eine Wahlmöglichkeit bezüglich des Impfstoffes besteht laut Kreisbehörde jedoch nicht.

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Im MVZ Labor Ravensburg wird der überwiegende Teil der Abstriche aus dem Bodenseekreis ausgewertet. Seit Pandemiebeginn wurden dort knapp 77 000 Proben aus dem Bodenseekreis (Stand 21. März) mit dem PCR-Verfahren untersucht, etwa 6500 fielen positiv aus. Darin sind auch Wiederholungstests enthalten, Folgetestungen gelten nicht als neue Fälle und werden folglich bei der Inzidenzbestimmung nicht mitgerechnet.

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Die Übersicht weist nach den deutlich erhöhten Werten in den Wochen um den Jahreswechsel herum eine Positivrate in der Größenordnung von etwa zehn Prozent aus, schreibt das Landratsamt in seinem Wochenbericht. Lediglich zwei Wochen Mitte Februar lagen deutlich darunter.

Die Anzahl der wöchentlich angelieferten und analysierten Proben schwanke teilweise, wobei aber kein schematischer Zusammenhang zwischen besonders hohen Testzahlen und hohen Positivraten erkennbar sei.