70 Polizisten waren am Dienstag und Donnerstag im Einsatz und haben im Bodenseekreis sowie in den Landkreisen Sigmaringen und Ravensburg die Einhaltung der Maskenpflicht kontrolliert. Etwa 10000 Menschen wurden an den beiden Tagen in Zügen, Bussen, auf Schiffen sowie im Freien an Bus- und Bahnsteigen, im Wartebereich von Fahrgastschiffen und am Flughafen angesprochen.

Polizei zeigt ein Dutzend Menschen an

Wie die Polizei mitteilt, mussten ein Dutzend Menschen angezeigt werden, weil sie das Tragen des vorgeschriebenen Mund-Nasen-Schutzes kategorisch ablehnten. Darunter war auch ein Fahrgast in einem Linienbus, der sich am Bahnhof in Friedrichshafen weigerte, die Maske zu tragen und auch dem daraufhin von der Polizei ausgesprochenen Platzverweis nicht nachkommen wollte. Die Beamten mussten schließlich nachhelfen und den Maskenverweigerer aus dem Bus ins Freie begleiten.

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Die meisten der kontrollierten Menschen habe sich, so heißt es in der Polizeimitteilung, nach Ansprache einsichtig gezeigt und die Maske richtig platziert oder aufgesetzt.

Fahrgäste teilweise erstaunt über Maskenpflicht am Bahnsteig

Einige der Fahrgäste zeigten sich nach Angaben der Polizei erstaunt darüber, dass auch an Bus- und Bahnsteigen oder an Schiffsanlegestellen im Freien eine Pflicht zum Tragen der Mund-Nasen-Maske besteht. Die Polizei weist deshalb noch einmal darauf hin, dass die Maske auch beim und nach dem Aussteigen aus Bus, Bahn oder Schiff getragen werden muss. Erst nach Verlassen des Wartebereichs darf die Maske abgenommen werden.

Beim Ein- und Aussteigen in den Bus, hier am Stadtbahnhof Friedrichshafen, gilt die Maskenpflicht ebenso wie im Inneren des Busses.
Beim Ein- und Aussteigen in den Bus, hier am Stadtbahnhof Friedrichshafen, gilt die Maskenpflicht ebenso wie im Inneren des Busses. | Bild: Corinna Raupach

Angesichts der festgestellten Nachlässigkeit – teils aus Unwissenheit, oftmals aus Bequemlichkeit – appelliert der Leiter des Polizeipräsidiums Ravensburg, Uwe Stürmer, an die Vernunft der Fahrgäste. Er bittet die Bevölkerung, die Ansteckungsgefahr mit dem Coronavirus zu minimieren indem Mund- und Nasenschutz getragen und die Abstands- und Hygieneregeln eingehalten werden.

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„Die Mund-Nasen-Bedeckung dient nicht vorrangig dem Selbstschutz, sondern hat mit Verantwortung, Respekt und Rücksicht gegenüber unseren Mitmenschen zu tun“, so der Polizeichef. Nur durch umsichtiges und verantwortungsbewusstes Verhalten könne angesichts der wieder steigenden Infektionszahlen eine Ausbreitung der Erkrankung mit dem Coronavirus eingedämmt werden.

Wer sich nicht an Corona-Regeln hält, muss mit Bußgeld rechnen

Die Polizei achtet auch in den kommenden Tagen auf die Einhaltung der Regeln der Corona-Verordnung. Wer dagegen mutwillig verstößt, müsse mit einer konsequenten Sanktionierung und einem Bußgeld von bis zu 250 Euro rechnen, kündigt Stürmer an.

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