Europaweit wurden laut Mitteilung des Polizeipräsidiums Ravensburg in der Woche vom 8. bis 14. August speziell Raser in den Fokus genommen. In Baden-Württemberg seien bei den intensiven Kontrollen von Polizei und Behörden rund 60.000 Geschwindigkeitsverstöße festgestellt worden.

Auch das Polizeipräsidium Ravensburg, dessen Zuständigkeitsbereich neben dem Bodenseekreis die Landkreise Ravensburg und Sigmaringen umfasst, hat nach eigenen Angaben zusammen mit den Bußgeldstellen der Landkreise und der Städte Rasern die rote Karte gezeigt. Insgesamt seien dabei 4.494 Geschwindigkeitsüberschreitungen gemessen worden. 131 Fahrer waren so schnell unterwegs, dass sie außerdem ihren Führerschein zeitweise abgeben müssen.

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Innerorts wurden insgesamt 115 Autofahrer mit über 20 Stundenkilometern zu viel gemessen, weitere acht rasten mit mehr als 40 Stundenkilometern über der zulässigen Geschwindigkeit durch die Straßen. Außerorts hielten sich mehr als 1000 Fahrer nicht an die zulässige Höchstgeschwindigkeit, weitere 1855 rasten viel zu schnell über die Autobahn 96.

„Ernüchternd, wie rücksichtslos sich mancher verhält“

„Insbesondere bei den folgeschweren Verkehrsunfällen ist überhöhte Geschwindigkeit nach wie vor Hauptunfallursache Nummer eins“, wird Polizeihauptkommissar Herbert Rogg, kommissarischer Leiter der Verkehrspolizeiinspektion des Polizeipräsidiums Ravensburg, in dem Pressetext zitiert. Die Wichtigkeit einer konsequenten Geschwindigkeitsüberwachung zur weiteren Reduzierung der schweren Unfälle werde anhand der neuerlich sehr hohen Zahlen wieder deutlich. „Es ist teilweise sehr ernüchternd, wie rücksichtslos sich mancher auf unseren Straßen verhält“, so Rogg. (sk)