Mehrere hundert Gäste nahmen laut Polizeibericht ohne Mindestabstand und Maske an dem Fest teil. Die Feier mit zwei Live-Bands sei zuvor öffentlich beworben worden.

Schranke kann vor lauter Fahrrädern nicht schließen

Polizeibeamte stellten vor Ort fest, dass die Bahnschranke am nahegelegenen Bahnübergang nicht mehr schließen konnte, da darunter rund 150 Fahrräder abgestellt waren. Hierdurch sowie durch Menschen im Bereich der Gleise wurde nach Polizeiangaben der Zugverkehr beeinträchtigt. Auch die angrenzende Hirschlatter Straße war von etlichen Personen bevölkert, die der Party zugeordnet werden konnten, heißt es weiter.

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Zusammen mit einer Vertreterin der Ortspolizeibehörde beendeten Beamte die nicht genehmigte Veranstaltung. Der Veranstalter hat laut Polizei mit „empfindlichen Konsequenzen“ rechnen, weil er die Vorgaben der derzeit gültigen Corona-Verordnung nicht beachtet hat. Den Gästen drohten dagegen erst mal keine Konsequenzen, sagte eine Polizeisprecherin gegen über der Deutschen Presseagentur (dpa). „Die Personalien aufzunehmen war aufgrund der Vielzahl an Menschen schlichtweg nicht möglich.“