Blumen erinnern an der B 31 bei Immenstaad an die Opfer des schweren Verkehrsunfalls, der sich hier vor fast einer Woche ereignet hat. Menschen haben Kerzen aufgestellt, am Fahrbahnrand steht ein weißes Kreuz.

Inzwischen erinnern am Fahrbahnrand Blumen und Kerzen an die Opfer des schweren Unfalls.
Inzwischen erinnern am Fahrbahnrand Blumen und Kerzen an die Opfer des schweren Unfalls. | Bild: Mona Lippisch

Nach dem Zusammenstoß mit einem Lastwagen war am frühen Morgen des 31. Oktober ein Auto in Flammen aufgegangen, zwei Menschen starben. Warum der 23-jährige Autofahrer mit seinem Wagen auf die Gegenfahrbahn geraten war und mit einem Lastwagen kollidierte, ist nach Angaben der Polizei weiterhin unklar.

Staatsanwaltschaft beauftragt Gutachter

„Zur Klärung des genauen Unfallhergangs und in dem Zusammenhang auch der möglichen Unfallursache wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft ein Gutachter beauftragt“, erklärt die Polizei am Freitag auf SÜDKURIER-Anfrage. Mit einem Ergebnis der Gutachter sei in der Regel erst nach Wochen, manchmal auch erst nach Monaten zu rechnen. Daher liegen der Polizei eigenen Angaben zufolge „aktuell keinerlei neue Erkenntnisse vor“.

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Der 23-jährige Autofahrer und sein 20-jähriger Beifahrer konnten an der Unfallstelle von Ersthelfern noch aus dem brennenden Fahrzeug gerettet werden. Trotz Reanimationsmaßnahmen starb der 20-Jährige allerdings noch an der Unfallstelle. Der 23-Jährige wurde mit lebensgefährlichen Verletzungen in ein Klinikum eingeliefert. Eine dritte Person verbrannte im Wagen und konnte nach dem Unfall zunächst „nicht mit vollständiger Sicherheit identifiziert“ werden.

Spuren des schweren Verkehrsunfalls am Tag nach dem Unfall.
Spuren des schweren Verkehrsunfalls am Tag nach dem Unfall. | Bild: Fabiane Wieland

Knapp eine Woche nach dem Unfall sagt Polizeisprecher Oliver Weißflog: „Die kriminaltechnische Untersuchung zur zweifelsfreien Identifikation des Verstorbenen ist ebenfalls noch nicht abgeschlossen.“ Dennoch scheine – aufgrund der Tatsache, dass bekannt ist, wer in der Nacht mutmaßlich miteinander unterwegs war – die Identität geklärt und das Untersuchungsergebnis eher eine abschließende Formsache zu sein.

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