Der Gast hatte in der Lindauer Seaside-Bar am 2. und 3. Oktober auch hinter der Theke ausgeholfen. Später war er positiv auf Covid-19 getestet worden. Bislang konnte das Lindauer Gesundheitsamt noch immer nicht alle Kontaktpersonen ausfindig machen, weil die Listen mit den Kontaktdaten aus der Bar unvollständig waren. Das bestätigt Angela Wolf vom Landkreis Lindau: „Wir rufen Personen, die am Freitag oder Samstag, 2. oder 3. Oktober, in der Seaside-Bar waren und bisher noch keinen Kontakt mit dem Gesundheitsamt hatten, nochmals auf, sich bei uns zu melden.“

Mittlerweile seien im Zusammenhang mit dem Vorfall in der Seaside-Bar 75 Menschen in Quarantäne, hinzu kämen noch Gäste, „die ihren Wohnsitz nicht im Landkreis haben“. Aktuell geht der Landkreis von rund 140 Besuchern in der Bar aus. „Bisher gab es bisher keine weiteren positiven Folgefälle“, sagt Angela Wolf.

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Unter den Gästen war auch eine ganze Eishockey-Mannschaft, die EV Lindau Islanders. Wie Bernd Wucher, Vorsitzender des Vereins mitteilt, wurden mittlerweile alle Spieler der Mannschaft negativ getestet.

Das Team der EV Lindau Islanders.
Das Team der EV Lindau Islanders. | Bild: EV Lindau Islanders

Ein Spieler ist nicht von Quarantäne betroffen

„Kein Team-Mitglied ist mit dem Covid-19-Virus infiziert“, erklärt Wucher. Auf Anraten des Gesundheitsamtes des Landkreises Lindau bleibe die komplette Mannschaft jedoch weiterhin in Quarantäne. Davon nicht betroffen ist der Spieler Fredrik Widén, der an dem Abend nicht in der Bar war. Nun sind nach Angaben Wuchers Gespräche zwischen Verein, Mannschaftsarzt und Behörden geplant, um „das weitere Vorgehen zu besprechen und um mögliche Risiken komplett auszuschließen“.

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