„Unser oberstes Ziel ist es, dass die Klinik Tettnang bald nach dem Jahresbeginn 2021 Corona-frei ist“, werden MCB-Geschäftsführerin Margita Geiger und Dr. Edmund Weber, Ärztlicher Direktor der Klinik Tettnang, in einer Mitteilung des Medizin Campus Bodensee (MCB) zitiert.

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Bis dahin solle die Klinik Tettnang auf Sicht und der jeweiligen aktuellen Situation angemessen wieder hochgefahren werden. Darüber, was machbar und umsetzbar ist, beraten laut MCB-Mitteilung täglich interne und externe Experten. „Wir sind in engster Abstimmung mit dem Gesundheitsamt des Bodenseekreises und froh über diese zielgerichtete gute Zusammenarbeit“, so Margita Geiger. Sie hebt auch das engagierte MCB-Hygieneteam hervor, das seit dem Corona-Ausbruch in Tettnang nicht nur sprichwörtlich Tag und Nacht unermüdlich arbeite.

Patienten betreten Haus über Nebeneingang

Seit Montag versorgt die HNO-Praxis wieder ihre ambulanten Patienten, die das Haus über einen Nebeneingang betreten. Am Mittwoch wird die Geburtshilfe der Klinik wieder aufnahmefähig sein. Das Team, bestehend aus freiberuflichen Hebammen, Pflegekräften und Ärzten, war und ist Corona-negativ.

Mitarbeiter kommen aus Quarantäne zurück

Nach und nach kommen aber auch jene Mitarbeiter aus anderen Bereichen aus der Quarantäne zurück und stellen so sicher, dass die Kliniken der Inneren Medizin, der Allgemein- sowie der Unfallchirurgie und die anderen Bereichen in den kommenden Wochen wieder arbeitsfähig sein werden. „Sollte sich die Lage tendenziell weiterhin so entwickeln“, so Margita Geiger, werde zum Jahresende oder spätestens zum ersten Januarwochenende die KV-Notfallpraxis in den Räumen der Klinik für alle Notfallpatienten geöffnet sein.

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Aktuell werden in der Klinik Tettnang hauptsächlich nur noch die Patienten stationär versorgt, die schwer erkrankt sind – unabhängig von ihrem Corona-Testergebnis. „Wir wünschen alle Patienten und betroffenen Mitarbeitenden, gute Genesung und sind voller Hoffnung, dass sich die Lage in der Klinik Tettnang in den kommenden Tagen normalisiert“, so Margita Geiger.

Im Klinikum Friedrichshafen werden aktuell 36 Corona-Patienten stationär versorgt, zwei davon werden beatmet.