Ein Fahrzeug fiel der Verkehrsgruppe Bundesautobahn-Fahndung des Polizeipräsidiums Ravensburg am Donnerstagvormittag auf der Autobahn 96 auf Höhe der Behelfsausfahrt Neuravensburg auf. Wie es in einer Pressemitteilung der Bundespolizeiinspektion Konstanz heißt, war der Van mit insgesamt acht Menschen besetzt, einer davon hielt sich im Bereich des Kofferraums auf.

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Der 51-jährige Fahrer, nach Angaben der Polizei ein syrischer Staatsangehöriger mit Wohnsitz in Deutschland, soll die sieben weiteren Fahrzeuginsassen in Österreich aufgenommen und nach Deutschland gebracht haben. Bei den Mitfahrenden habe es sich um fünf im Familienverbund reisende syrische Staatsangehörige im Alter von 17 bis 46 Jahren gehandelt, davon zwei Frauen, sowie um zwei weitere Männer im Alter von 19 und 23 Jahren. Alle Insassen waren zum Zeitpunkt der Kontrolle gesundheitlich in einem guten Zustand, teilt die Polizei weiter mit.

Polizei beschlagnahmt mutmaßliches Schleuserfahrzeug

Im Auto hätten die Polizisten syrische Reisepässe gefunden, gültige Aufenthaltsberechtigungen für Deutschland habe keiner der Mitreisenden bei sich gehabt. „Die siebenköpfige Personengruppe stellte jeweilige Schutzersuchen, die Bundespolizei leitete sie an die zuständige Landeserstaufnahmeeinrichtung weiter“, heißt es in dem Pressetext. Die Polizisten beschlagnahmten demnach das mutmaßliche Schleuserfahrzeug und stellten weitere Beweismittel sicher. Der Fahrer habe seine Reise nach ersten polizeilichen Maßnahmen fortsetzen können.

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Die Bundespolizeiinspektion Konstanz ermittelt eigenen Angaben zufolge nunmehr wegen Verdachts des Einschleusens von Ausländern sowie der unerlaubten Einreise und des unerlaubten Aufenthalts in mehreren Fällen.