Der Abend und die Nacht vor Allerheiligen stehen angesichts der derzeitigen Corona-Situation besonders im Fokus der Polizei. Diese kündigt in einer Mitteilung an, an Halloween vermehrt die Einhaltung der Corona-Verordnung zu kontrollieren. Die Kontrollen betreffen den privaten Bereich, öffentliche Gaststätten sowie weitere Veranstaltungsräumlichkeiten.

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Verstöße gegen die Verordnung werden konsequent bestraft, heißt es in der Mitteilung weiter. In diesem Zusammenhang warnt die Polizei auch davor, sich alkoholisiert oder unter Drogeneinwirkung ans Steuer zu setzen. Die Beamten überprüfen Verkehrsteilnehmer verstärkt und zeigen sie bei entsprechenden Verstößen an.

Streiche können strafrechtliche Konsequenzen mit sich bringen

Außerdem betont die Polizei, dass Kinder und Jugendliche auf die Abstandsregel achten sollen, wenn sie verkleidet durch die Straßen ziehen. Sie müssten auch damit rechnen, dass wegen der Pandemie viele Türen geschlossen bleiben.

Die Polizei warnt Kinder und Jugendlichen davor, aus Frust wegen den geschlossenen Türen, Streiche zu spielen, die in Sachbeschädigungen münden und strafrechtliche Konsequenzen mit sich bringen können.

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Als Beispiel für solche Streiche nennt Polizeipräsident Uwe Stürmer in der Mitteilung das Werfen von Eiern an Hausfassaden, das Einbringen von brennenden Gegenständen in Briefkästen sowie das Zerstören von Parkbänken oder Haltestellen.

„Dabei ist es unerheblich, ob man bei strafrechtlich relevanten Streichen ‚nur‘ dabei war. Auch in diesen Fällen kann man wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung belangt werden und zur Begleichung des Schadens, der schnell auch in die Tausende gehen kann, herangezogen werden“, betont Stürmer.

Stürmer: Eltern sollen Kinder aufklären, was ein Streich ist

Es sei wichtig, dass Eltern ihre Kinder darüber aufklären, was als Streich durchgeht, was gegebenenfalls eine Sachbeschädigung ist und welche Konsequenzen daraus folgen. Eltern sollten ihre Kinder ermutigen, trotz Gruppendruck nicht bei solchen Aktionen mitzumachen, so Stürmer.

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