Nach und nach kehrt in der Klinik Tettnang einer Mitteilung des Medizin-Campus Bodensee (MCB) zufolge wieder der Krankenhausalltag ein, wie er vor dem 10. Dezember war. An jenem Tag war nach einem Corona-Ausbruch ein Aufnahmestopp verhängt worden.

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Vor Weihnachten konnte die Geburtshilfe wieder starten – und hatte alleine an den Festtagen auch direkt wieder viel zu tun.

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Am Montag nahm den Angaben des Klinikverbunds zufolge nun die Zentrale Notaufnahme in Tettnang wieder den Betrieb auf. „Es war etwas weniger als Normalbetrieb“, wird Andreas Reich, Pflegerischer Leiter des Bereichs, in dem Pressetext zur Situation an den ersten beiden Tagen zitiert. „Es war alles dabei, vom stechenden Schmerz in der Brust bis zur seit vier Wochen schmerzenden Hand, mit der man aber bisher nicht zum Arzt gehen konnte.“ Manche Patienten mussten laut MCB auch stationär aufgenommen werden.

Auf einer Station werden aktuell noch zehn Corona-positive Patienten versorgt

Bis auf die Station, auf der aktuell noch isoliert zehn Corona-positive Patienten versorgt werden, seien alle anderen Stationen aufnahmebereit. Nach und nach kehren auch die betroffenen Mitarbeitenden aus der Quarantäne zurück, heißt es weiter – die allermeisten hätten einen milden Krankheitsverlauf gehabt und könnten sich fortan wieder um die Patienten der Klinik Tettnang kümmern.

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Ab Montag, 11. Januar soll die Klinik laut MCB sukzessive auf 80 Prozent der Maximalkapazität wieder hochgefahren werden. Die Warteliste der Patienten mit geplanten Eingriffen sei lang und seit der ersten Corona-Welle, als viele elektive Eingriffe verschoben werden mussten, angewachsen. Umso länger könnte jetzt die Verweildauer der Patienten im Krankenhaus ausfallen – schließlich könnten sie aufgrund der Pandemie im Anschluss an eine Operation auch nicht unbedingt nahtlos in eine Reha-Klinik verlegt werden.