Ein Bademeister des Strandbads Langenargen verständigte gegen 18 Uhr die Wasserschutzpolizei: Er hatte bemerkt, wie zwei Personen auf einer Luftmatratze sehr schnell in Richtung Schweizer Ufer abtrieben. Beamte der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen entdeckten kurz darauf die beiden Kinder, die mit zwei Paddeln versuchten, gegen den ablandigen Wind anzukämpfen.

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Die Kinder, 13 und 14 Jahre alt, wurden an Bord des Polizeiboots gebracht und in einem erzieherischen Gespräch über das erhebliche Gefahrenpotenzial ihrer Fahrt belehrt, berichtet die Polizei weiter. Wie sich herausstellte, waren sie bereits eine knappe Stunde auf dem Wasser, völlig unzureichend ausgerüstet und sich ferner nicht darüber im Klaren, dass sie bereits kilometerweit abgetrieben wurden. Anschließend wurden die Kinder, ihren Eltern übergeben, mit denen sie zurzeit Urlaub in Langenargen machen.