Am Bodensee beginnt an Ostern eigentlich die Wassersportsaison. Dieses Jahr ist das anders. Das Landratsamt im Bodenseekreis weist noch einmal darauf hin, dass Yachthäfen zu den Sportstätten zählen und damit laut Corona-Verordnung vorerst geschlossen bleiben müssen. „Aktuell erreichen uns viele Anfragen von Wassersportlern, ob denn die Ausfahrt mit dem eigenen Boot und typische Frühjahrsarbeiten auf dem Bootsplatz noch erlaubt seien“, schreibt das Landratsamt in einem Pressetext. Die Antwort lautet: Nein.

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Ausgenommen seien Privatanlagen, die nicht als Sportstätten zu werten sind. Für alle anderen Anlagen gelte die baden-württembergische Corona-Verordnung. Das Landesverkehrsministerium kommuniziert dazu: „Normaler Betrieb, also die Nutzung von Anlagen und Booten zu Sport- und Freizeitzwecken ist zwar untersagt. Das Gelände darf aber unter Einhaltung der Bestimmungen betreten werden, um die Sicherheit der Boote zu gewährleisten und um sein Boot zu beruflichen Zwecken zu nutzen.“

Segelschulen geschlossen

Die zuständigen Hafenbetreiber sind nach Angaben des Landesverkehrsministeriums Baden-Württemberg dafür verantwortlich, dass die Corona-Verordnung in ihren Häfen eingehalten wird und entscheiden über die nötigen Maßnahmen. Segelschulen fallen unter Bildungseinrichtungen und sind daher zu schließen.

Regelungen in Österreich

Auch in Vorarlberg wollen die Behörden verhindern, „dass die Häfen bei schönem und warmem Frühlingswetter zu Treffpunkten für gemeinsame Ausflüge werden“. Nach einer jüngsten Verordnung der Bezirkshauptmannschaft Bregenz sind das Ein- und Auswassern von Booten sowie die Inbetriebnahme von Wasserfahrzeugen aller Art am österreichischen Bodenseeufer bis 13. April verboten, schreibt das Amt der Landeshauptstadt Bregenz in einem Pressetext. Vom Verbot ausgenommen sind unter anderem Einsatzkräfte, die Fischereiaufsicht sowie Berufsfischer.

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