Wenn die Sonne scheint und die Temperaturen steigen, zieht es viele Menschen an den Bodensee. Doch Strand- und Freibäder sind wegen der aktuellen Umstände geschlossen. Wo man dieser Tage trotz Corona-Pandemie am See verweilen und baden kann, hat der SÜDKURIER in einer Übersicht aufgelistet.

Eine Übersicht über öffentliche Badestellen von Lindau bis Sipplingen.
Eine Übersicht über öffentliche Badestellen von Lindau bis Sipplingen. | Bild: Grafik: Ute Schönlein

Lindau und Umgebung

  • 1. Liegewiese neben der Therme: Im bayerischen Lindau gibt es neben der Baustelle zur Therme eine Liegewiese am See, die genutzt werden kann. Von dort gibt es einen direkten Zugang zum Bodensee.
  • 2. Inselstrand: Direkt auf der Insel gibt es einen kleinen Strand bei der Gerberschanze, der bereits in den vergangenen warmen Tagen schon rege genutzt wurde.
  • 3. Blausee: Gebadet werden kann auch an zwei kleinen Stränden am Blausee etwas weiter im Hinterland, in der Nähe von Primisweiler.
  • 4. Baggersee Grenis: Der Baggersee Grenis liegt zwischen Vogt und Amtzell. Dort gibt es mehrere kleine Stellen, an denen man baden gehen kann.
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Tettnang

  • 5. Degersee: Ein paar kleinere Badestellen gibt es am Tettnanger Degersee, zum Beispiel gegenüber vom Strandbad oder direkt am Wanderweg.
Das Baden im Naturstrandbad Degersee bei Kressbronn ist weiterhin verboten, an kleinen Badestellen rund um den See darf man aber ins Wasser.
Das Baden im Naturstrandbad Degersee bei Kressbronn ist weiterhin verboten, an kleinen Badestellen rund um den See darf man aber ins Wasser. | Bild: Susanne Hogl

Kressbronn

  • 6. Promenade: Direkt an der Seepromenade gibt es mehrere Stellen, an denen man gut ins Wasser kommt.

Langenargen

  • 7. Malereck: Das Malereck ist ein Naturstrand am Ortsrand von Langenargen. Weil die Badestelle sehr beliebt ist, ist dort an schönen Tagen einiges los.
  • 8. Schloss Montfort: In Langenargen befindet sich in der Nähe des Schlosses Montfort ein kurzer Abschnitt mit Sandstrand, der gut zum Baden geeignet ist. Oft ist dort wenig los, weil es die meisten Wasserratten zur „Malerecke“ zieht.

Friedrichshafen

Das Baden im Bodensee ist grundsätzlich gestattet, gibt die Stadt Friedrichshafen auf Nachfrage des SÜDKURIER bekannt. Denn die Corona-Verordnung verbietet dies nicht. „Beim Einstieg in den See und wenn möglich auch im See sollte man natürlich die Hygienevorgaben einhalten“, sagt die städtische Pressesprecherin Andrea Kreuzer.

  • 9. Zeltlager Seemoser Horn: Eine Badestelle, die aktuell zugänglich ist, liegt am Ufer auf dem Gelände des Zeltlagers Seemoser Horn.
  • 10. Seemoser Horn: Unterhalb der Zeppelin Universität gibt es am Seemoser Horn Stellen, an denen man gut ins Wasser kommt. Hierbei handelt es sich jedoch um Vereinsgelände, das nicht frei zugänglich ist. 
  • 11. Naturstrand: Westlich vom Friedrichshafener Freizeitgelände Manzell ist das Baden im See laut Stadtverwaltung erlaubt.

Immenstaad

„Ein Badeverbot ist in Immenstaad bisweilen nicht vorgesehen“, heißt es von Bürgermeister Johannes Henne. Er weist aber darauf hin, dass alle öffentlichen Badestellen in der Gemeinde durch eine Allgemeinverfügung der Ortspolizeibehörde gesperrt werden können.

  • 12. Kniebachmündung: Eine öffentlich zugängliche Badestelle befindet sich östlich des Zentrums der Gemeinde Immenstaad, dort wo der Kniebach in den Bodensee mündet.
  • 13. Landungssteg: Auf der rechten Seite des öffentlich zugänglichen Landungsstegs ist das Baden möglich.
Eine weitere Bademöglichkeit in Immenstaad gibt es am Landungssteg. Hier dürfen auch Hunde ins Wasser.
Eine weitere Bademöglichkeit in Immenstaad gibt es am Landungssteg. Hier dürfen auch Hunde ins Wasser. | Bild: Mona Lippisch
  • 14. Willen: Das Baden am Freibadebereich Willen östlich vom Schwimmbad Aquastaad ist möglich.
Im Bereich „Willen“ in Immenstaad ist das Baden erlaubt. Momentan sind die Grünflächen abgesperrt, weil dort Gras wächst.
Im Bereich „Willen“ in Immenstaad ist das Baden erlaubt. Momentan sind die Grünflächen abgesperrt, weil dort Gras wächst. | Bild: Mona Lippisch
  • 15. Wildstrand: Westlich vom Schwimmbad Aquastaad gibt es zwischen dem Kneipbecken bis zum Mühlbach einen Wildstrand. Liegen und Baden ist dort erlaubt – und meistens ist nicht viel los.

Hagnau

  • 16. Uferbereich: Der lange Uferbereich zwischen Hagnau und der Weinstube Haltnau bei Meersburg bietet viele Möglichkeiten, am See zu liegen und zu baden. Die Straße ist für Autos gesperrt und somit sind nur Fahrradfahrer und Fußgänger unterwegs.

Meersburg

  • 17. Liegewiese: Neben der Therme gibt es eine große Liegewiese mit einem Seezugang über eine Treppe. Der Bereich ist bei Einheimischen und Touristen beliebt, weshalb bereits in den vergangenen Tagen viel los war.
  • 18. Minigolf: Direkt vor der Minigolfanlage gibt es einen kleinen Bereich, an dem das Baden möglich ist.
  • 19. Wildstrand: Zwischen Meersburg und Unteruhldingen gibt es viele Stellen mit Kiesstrand am See, an denen man Baden kann. Der See ist in diesem Bereich sehr flach. Man hat dort einen schönen Blick auf die Berge und kann die Fähre beobachten, die zwischen Meersburg und Konstanz pendeln.

Uhldingen-Mühlhofen

  • 20. Schilfhütte: Direkt neben dem Restaurant Schilfhütte gibt es einen Badebereich, der öffentlich zugänglich ist.
  • 21. Liegewiese: Neben dem Naturstrandbad gibt es eine Wiese, die wegen Corona einige Wochen lang gesperrt war. Inzwischen ist sie wieder geöffnet. Damit es an dieser Stelle nicht zu Menschenansammlungen kommt, sei der Gemeindevollzugsdienst präsent, so Philipp Fritz von der Gemeinde.
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Nußdorf

  • 22. Steg: Links neben dem Steg geht es flach in den Bodensee.
Links neben dem Landesteg in Nußdorf geht es recht flach ins Wasser. Archivbild.
Links neben dem Landesteg in Nußdorf geht es recht flach ins Wasser. Archivbild. | Bild: Holger Spiering
  • 23. Liegewiese: Die ersten Meter des Uferabschnitts rechts vom Steg (ausgeschildert) gehören dem angrenzenden Campingplatz. Das Ufer daneben ist öffentlich zugänglich. Auf der kleinen Liegewiese ist bei gutem Wetter einiges los. In dem Bereich dürfen auch Hunde ins Wasser.

Überlingen

Die Stadt Überlingen verweist darauf, dass ein „Sprung in den See möglich ist, ein längerer Badeaufenthalt jedoch nicht“. Denn gemäß der Polizeiverordnung der Stadt ist das Lagern auf öffentlichen Plätzen sowie Grün- und Erholungsanlagen – insbesondere im Bereich der Uferpromenade – verboten.

  • 24. Westlich des Ostbads: Hier gibt es kleine Abschnitte, an denen man ins Wasser kommt – ein längerer Aufenthalt am Ufer ist ohnehin verboten.
  • 25. Minigolf/Mantelhafen: Auch in diesem Bereich ist das Schwimmen im Bodensee seitens der Stadt Überlingen erlaubt.

Sipplingen

  • 26. Naturstrandbad Süßenmühle: Vor Ostern wurde das Naturstrandbad Süßenmühle in Sipplingen zeitweise gesperrt. Seit einigen Wochen ist es wieder für Besucher geöffnet.
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