Corona ist noch nicht vorbei – auch wenn sich aktuell ein derartiger Eindruck mitunter aufdrängt, wenn man im öffentlichen Raum unterwegs ist“, bilanziert Polizeipräsident Uwe Stürmer die aktuelle Situation insbesondere im Hinblick auf die Einhaltung von Abstandsgeboten und die Verwendung von Mund-Nasen-Bedeckungen in der Öffentlichkeit.

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Während die Akzeptanz der Alltagsmasken zu Beginn der Pandemie deutlich größer gewesen sei, sei mit zunehmender Dauer der Maskenpflicht eine wachsende Nachlässigkeit bei der Verwendung erkennbar, heißt es in einer Mitteilung der Polizei. Und weiter: „Oft werden die Mund-Nasen-Bedeckungen nicht oder nur unzureichend getragen, beispielsweise unter der Nase, lediglich den Mund verdeckend.“

Auftrag kommt vom Ministerium

Diese Erkenntnis beschränke sich nicht allein auf den Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Ravensburg, der negative Trend sei landesweit feststellbar. Deshalb hat nach Angaben des Polizeipräsidiums Ravensburg das Innenministerium Baden-Württemberg auf Bitte des Sozialministeriums die regionalen Polizeipräsidien beauftragt, die Einhaltung der Maskenpflicht insbesondere im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) gezielt zu kontrollieren.

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„Wir werden daher in den kommenden Tagen in den zu unserem Zuständigkeitsbereich gehörenden drei Landkreisen Ravensburg, Sigmaringen und dem Bodenseekreis flächendeckend im Rahmen von Schwerpunktkontrollen die Maskenpflicht im ÖPNV überwachen. Dies erfolgt in enger Abstimmung mit den Verkehrsbetrieben, der Bundespolizei, der Wasserschutzpolizei und den zuständigen Ortspolizeibehörden“, kündigt Stürmer an.

„Derartige Verstöße sind keine Bagatelldelikte“

Und er fügt hinzu: „Dabei werden wir mit Augenmaß dafür sorgen, dass die Regeln eingehalten werden. Wer allerdings unverbesserlich die einschränkenden Regelungen missachtet, muss mit Sanktionen rechnen! Derartige Verstöße sind keine Bagatelldelikte!“ Sein Appell: „Bitte seien Sie vernünftig und halten sich an die bestehenden Regelungen. Sie dienen Ihnen und Ihren Mitmenschen zum Schutz der Gesundheit und können dazu beitragen, Menschenleben zu retten!“

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Nach wie vor gilt in Baden-Württemberg anlässlich der Corona-Pandemie eine gesetzliche Pflicht zum Tragen von sogenannten Mund-Nasen-Bedeckungen in bestimmten Situationen im öffentlichen Raum, so unter anderem bei der Nutzung des öffentlichen und des touristischen Personenverkehrs, an Bahn- und Bussteigen, im Wartebereich der Anlegestellen von Fahrgastschiffen und in Bahnhofs- und Flughafengebäuden. Ein Verstoß gegen die Maskenpflicht kann seit dem 1. Juli mit einem Bußgeld von bis zu 250 Euro geahndet werden.

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