Dass ein entsprechender Nachweis Voraussetzung für eine Übernachtung ist, bestätigt das baden-württembergische Staatsministerium auf SÜDKURIER-Anfrage. Aus unserem am 26. Mai auf SÜDKURIER Online mit dem Titel „Land in Sicht! Aber sind die Sportboothafen auch geöffnet?“ erschienenen Artikel ging dies so nicht hervor.

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Anders sieht es aus, wenn kein Aufenthalt über Nacht geplant ist. „Die Definition der Sportanlagen und Sportstätten orientiert sich daran, wie die jeweilige Anlage beziehungsweise der jeweilige Raum genutzt wird und nicht an der Bezeichnung der Räumlichkeit“, erklärt eine Sprecherin des Staatsministeriums. Sie bestätigt: „In der Tat sind danach Sportboothäfen und Sportflugplätze, Parkanlagen oder auch Wälder explizit nicht als Sportanlagen oder Sportstätten im Sinne des Paragraf 15, Absatz 1, Satz 1, Nummer 8 der Corona-Verordnung vom 13. Mai 2021 anzusehen.“ Beim Anlegen und Betreten der Sportboothäfen bestehe daher am Tag unabhängig von der jeweils geltenden Öffnungsstufe kein Testerfordernis.

Vor dem Ansteuern eines Hafens empfiehlt es sich, Kontakt mit dem jeweils zuständigen Hafenmeister aufzunehmen.