Viele Eltern hatten den Eigenanteil für die Januar-Schülermonatskarten bezahlt, obwohl mit der Lockdown-Verlängerung kein Präsenzunterricht und damit auch keine Schülerbeförderung stattfand. Diese wirtschaftliche Belastung der Familien soll nun laut offizieller Mitteilung des Ministeriums für Verkehr des Landes Baden-Württemberg mit einer kostenlosen Aprilkarte ausgeglichen werden, teilt der Verkehrsverbund Bodensee-Oberschwaben (Bodo) in einem Pressetext mit.

Welche Regelungen gelten jetzt?

Angelehnt an das Verfahren aus dem vergangenen Jahr wird es keine Erstattung für bereits gezahlte Monate geben. Vielmehr werden alle Schülermonatskarten, die im März laufen, im April kostenfrei bleiben. Es werde im April also kein Eigenteil eingezogen. Die Erstattung der Monatsrate April greift nach Bodo-Angaben allerdings nur dann, wenn die Schülermonatskarte März bis zum 10. März abgeholt wird.

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Wie verläuft die Ausgabe der Märzkarten?

Mit dem Schulhalbjahreswechsel steht im Bodo-Gebiet nicht nur die Ausgabe der neuen Schülermonatskarten an. Nach erfolgreicher Testphase im vergangenen Jahr werden nun alle Schülermonatskarten (Listenverfahren) als E-Card Schule (Chipkarte) ausgegeben.

Regelungen in Bayern weichen ab

Für Schüler mit Wohnsitz im bayerischen Verbundgebiet gelten diese Regelungen nicht. So sind insbesondere die Ausgabe- und Rückgabeprozesse im Landkreis Lindau anders geregelt. Für Schülermonatskarten, welche komplett von den Schulwegekostenträgern übernommen werden, besteht nach Bodo-Angaben keine Möglichkeit der Rückgabe. Insofern ist ein finanzieller Ausgleich im April nicht vorgesehen.

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