Geregelt sind die Schallzeichen in der Bodensee-Schifffahrts-Ordnung (BSO), erklärt Rocco Fazzari. Einst Matrose hat er sich „langsam hochgearbeitet“, war schließlich knapp 20 Jahre als Schiffsführer auf dem Bodensee unterwegs und ist inzwischen seit gut einem Jahr Hafenmeister in Konstanz. Fazzari muss also wissen, was es mit dem Tuten auf sich hat – und übrigens auch jeder, der das Bodenseeschifferpatent hat oder haben möchte.

Rocco Fazzari ist Hafenmeister der Bodensee-Schiffsbetriebe in Konstanz.
Rocco Fazzari ist Hafenmeister der Bodensee-Schiffsbetriebe in Konstanz. | Bild: Klaus J.A. Mellenthin/BSB

Zusammengefasst lässt sich nach dem Gespräch mit dem Konstanzer Hafenmeister sagen: Die meisten Schallzeichen können an Land geflissentlich ignoriert werden – es sei denn beispielsweise, man wollte in diesem Moment eigentlich an Bord des Schiffes sein, von dem aus gerade zwei kurze Töne zu hören waren. Und winken kann man aber natürlich immer mal. Zwei Signale gibt es aber, zu denen Fazzari sagt: „Da sollte man sich Gedanken machen.“

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Schallzeichen und ihre Bedeutung: Kurze Töne sollten laut BSO rund eine Sekunde andauern, lange rund vier Sekunden, unterbrochen gegebenenfalls von einsekündigen Pausen

Video: Bömelburg, Christina
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