Die zweite internationale Verkehrskontrollaktion auf dem Bodensee in diesem Jahr fand am vergangenen Samstag statt. Durchgeführt wurde sie, wie bereits Mitte Juni, von der Wasser- und Seepolizei der vier Bodensee-Anrainer Österreich, Schweiz, Bayern und Baden-Württemberg.

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Insgesamt beteiligten sich daran am Samstag 14 Polizeiboote – fünf davon aus Baden-Württemberg – in ihren jeweiligen Zuständigkeitsbereichen. Es wurden 91 Wasserfahrzeuge, davon 53 Motorboote und 28 Segelboote, einer Überprüfung unterzogen. Die 30 eingesetzten See- und Wasserschutzpolizisten – elf davon kamen aus Baden-Württemberg – legten ihr Augenmerk schwerpunktmäßig auf die Einhaltung der Vorschriften der Bodenseeschifffahrtsordnung.

„Der Großteil der Schiffsführer hält sich an die geltenden Regeln.“
Jürgen Ritter, Polizeihauptkommissar

Laut Polizeipräsidium Ravensburg wurden 17 Verstöße geahndet. Diese wären fehlende beziehungsweise mangelhafte Ausrüstung, nicht mitgeführte vorgeschriebene Urkunden sowie das verbotswidrige Befahren der 300-Meter-Uferzone mit Motorbooten gewesen. Schwerwiegende Verstöße habe es nicht zu verzeichnen gegeben. Insgesamt mussten laut Mitteilung dabei 19 Schiffsführer beanstandet werden. 18 davon kämen aus Deutschland, einer aus Österreich.

Wasserschutzpolizei ist zufrieden mit dem Verlauf der Aktion

„Aufgrund der Witterung war das Verkehrsaufkommen am Kontrolltag eher gering. Dennoch sind wir zufrieden mit dem Verlauf der Aktion. Der Großteil der Schiffsführer hält sich an die geltenden Regeln“, so der stellvertretende Leiter der Wasserschutzpolizeistation Friedrichshafen, Polizeihauptkommissar Jürgen Ritter.

61 Verstöße bei der Sportschifffahrt

Ziel der internationalen Kontrollen war es, Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in der Sportschifffahrt zu erkennen und auch Gefahren für diese abzuwehren. Insgesamt sind an den beiden Tagen der diesjährigen Kontrollaktion 269 Wasserfahrzeuge kontrolliert und 61 Verstöße geahndet worden.