Die Bundeswehr unterstützt das Gesundheitsamt des Bodenseekreises weiterhin bei der Erfassung und Bearbeitung von Corona-Befundmeldungen. Darüber informiert das Landratsamt am Mittwochnachmittag in einer Pressemitteilung. Die Hilfeleistung der acht Soldaten des Hubschraubergeschwaders 64 aus Laupheim, die zunächst bis 22. Februar bewilligt war, wurde vom Landeskommando Baden-Württemberg bis Dienstag, 8. März 2022 verlängert.

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Soldaten bearbeiten 5000 Befundeingänge

Durch ihre Unterstützung konnte der Datenrückstau, mit dem die Behörde seit Anfang Februar zu kämpfen hatte, abgebaut werden, teilt das Landratsamt mit. Seit Beginn ihres Einsatzes am 10. Februar seien 5000 Befundeingänge von den Soldaten bearbeitet worden. Darüber hinaus habe mittlerweile auch die statistische Verzerrung bei den ans Landesgesundheitsamt gemeldeten Fallzahlen bereinigt werden können. Die hatte dazu geführt, dass die Sieben-Tage-Inzidenz das Infektionsgeschehen im Kreis nicht korrekt widerspiegelte.

Zahl der täglich gemeldeten Infektionsfälle weiter hoch

Mit der Verlängerung der Hilfeleistung soll ein weiterer Verzug bei der Fallbearbeitung vermieden werden, informiert das Landratsamt. Denn die Zahl der neuen Infektionsfälle, die täglich gemeldet werden, sei weiterhin groß. Zudem erforderten zusätzliche Arbeitsprozesse, die ebenfalls unverzüglich geleistet werden müssten, die Aufstockung personeller Ressourcen im Gesundheitsamt.

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Verzögerungen bei Weitergabe der Fälle an Gemeinden

„Beispielsweise benötigen die an allen Wochentagen arbeitenden Mitarbeiter Unterstützung bei der Erfassung von Schnelltestergebnissen oder Befunden, die nicht über das Labormeldesystem, sondern per Fax oder E-Mail eingehen.“ Auch bei der Weitergabe der Fälle an die Gemeinden als Ortspolizeibehörden gebe es noch vereinzelt Verzögerungen.