Weil sie im Verdacht stehen, mit großen Mengen Betäubungsmitteln Umgang gehabt zu haben, ermittelt die Kriminalpolizei Friedrichshafen aktuell gegen fünf Männer aus dem östlichen Bodenseekreis im Alter zwischen 22 und 25 Jahren. Einer Mitteilung von Polizei und Staatsanwaltschaft zufolge sollen drei der Männer nach bisherigem Ermittlungsstand bereits 2021 gemeinsam mehrere größere Lieferungen von insgesamt mehr als 20 Kilogramm Marihuana bezogen und gewinnbringend weiterverkauft haben. Gegen zwei weitere Männer bestehe der Verdacht, ebenfalls in den Betäubungsmittelhandel involviert gewesen zu sein.

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Nach intensiven Ermittlungen der Kriminalpolizei Friedrichshafen beantragte die Staatsanwaltschaft Ravensburg Mitte Juli fünf Durchsuchungsbeschlüsse beim zuständigen Amtsgericht. Bei den Durchsuchungen fanden Kriminalbeamte umfangreiche Beweismittel, heißt es weiter. Insgesamt seien mehr als acht Kilogramm Marihuana, mehr als 260 Gramm Haschisch, 250 Milliliter Codein, knapp 700 Gramm Haschisch-Kekse sowie mehrere tausend Euro Bargeld sichergestellt worden.

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Die drei Männer, die im Verdacht stehen, das Marihuana 2021 zum Weiterverkauf bezogen zu haben, wurden vorläufig festgenommen. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erließ das Amtsgericht Ravensburg gegen sie Haftbefehle, unter anderem wegen gemeinschaftlichen Handeltreibens mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge, und setzte diese in Vollzug. Seither befinden sich die Männer in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen gegen die Beteiligten dauern an.