Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Bodenseekreis, freut sich über den gemeinsamen Vorschlag den die betroffenen Kommunen, der Landkreis und der Regionalverband zum Ausbau der Bundesstraße 31 zwischen Immenstaad und Meersburg gemacht haben.

Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Bodenseekreis, fordert einen dreispurigen Ausbau der B31-neu.
Martin Hahn, Landtagsabgeordneter der Grünen für den Bodenseekreis, fordert einen dreispurigen Ausbau der B31-neu. | Bild: Privat

„Mit ihrem Vorschlag sind die Bürgermeister, der Landrat und der Regionaldirektor zum ersten Mal von der ursprünglichen Maximalforderung eines autobahnähnlichen vierspurigen Ausbaus der B 31-neu abgerückt“, so Hahn in einer Stellungnahme.

Das könnte Sie auch interessieren

In einer gemeinsamen Erklärung hatten sich Friedrichshafen, Markdorf, Immenstaad, Meersburg, Hagnau, Daisendorf und Stetten sowie der Bodenseekreis und der Regionalverband für den vierspurigen Ausbau der B 31-neu ohne Standstreifen und damit für einen Querschnitt von 21 Metern statt 28 Metern ausgesprochen.

„Eine gute Nachricht für die Bodenseeregion“

„Das ist eine gute Nachricht für die Bodenseeregion und die Menschen, die am nördlichen Seeufer leben.“ Hahn fordert weiterhin, eine nur dreispurige B 31-neu mit einer Querschnittsbreite von 15,5 Metern. Durch einen vierspurigen Ausbau würde zusätzlicher Verkehr angezogen, fürchtet der Abgeordnete.

Endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen

Er stellt klar, dass bisher weder eine endgültige Entscheidung über den Trassenverlauf noch über die Drei- oder Vierspurigkeit gefallen ist.

Das könnte Sie auch interessieren

Hahn ist sich der Unterstützung von Landesverkehrsminister Winfried Hermann sicher. Der Minister habe mehrfach für einen dreispurigen Ausbau der B 31-neu zwischen Meersburg und Immenstaad geworben. Auch durch Aussagen von Uwe Lahl, Ministerialdirektor im Landesverkehrsministerium, fühlt sich Hahn bestätigt. Dieser habe sich jüngst für die Dreispurigkeit ausgesprochen.

Widerstand von sei gerechtfertigt

Auch beim Trassenverlauf legt Hahn nach: „Ich habe Verständnis für den Widerstand des Bunds für Umwelt- und Naturschutz und der Landwirtschaft.“ Mit der Zerschneidung des Weingarten-Waldes bei Stetten und der Durchfahrt der Lipbachsenke bei Immenstaad sei er nicht einverstanden.

„Die B 31-Trasse darf so niemals gebaut werden“

„Die B 31-Trasse darf so niemals gebaut werden, auch nicht vierspurig ohne Standstreifen.“ Hahn plädiert dafür, die A-Varianten, insbesondere die Trasse AB 1 weiterzuverfolgen. Die Rollenverteilung zwischen Bund und Land bereite ihm Sorgen. „Das Ministerium des Landes macht einen Vorschlag, welche Trassenvariante weiterverfolgt werden soll. Das Bundesministerium trifft dann aber die endgültige Entscheidung.“

Das könnte Sie auch interessieren

Unser bestes Angebot ist wieder da: die Digitale Zeitung + das neuste iPad für 0 €