In der Nacht auf Dienstag ist im Klinikum Friedrichshafen ein Patient aus dem Bodenseekreis gestorben, der dort stationär wegen Covid-19 behandelt worden war. Angaben zur Person oder sonstigen Umständen macht das Landratsamt mit Verweis auf den Persönlichkeitsschutz nicht.

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Seit Beginn der Pandemie sind im Bodenseekreis damit neun Menschen gestorben, die mit dem Coronavirus infiziert waren. Es handelt sich um den ersten Todesfall seit mehreren Monaten. Zuletzt war Ende April ein Corona-Patient gestorben.

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1124 Menschen in Quarantäne

Nach Bekanntwerden weiterer 51 Infektionsfälle seit Montag liegt die Sieben-Tage-Inzidenz je 100 000 Einwohner im Bodenseekreis aktuell, Stand: Dienstag, bei 87,1. Am Wochenende hatte dieser Wert erstmals über 100 gelegen. 265 Infektionsfälle im Landkreis gelten im Moment als akut. Für insgesamt 1124 Menschen, die positiv auf das Coronavirus getestet wurden oder als Kontaktpersonen ersten Grades eingestuft wurden, gilt den vom Landratsamt veröffentlichten Zahlen zufolge eine behördliche Quarantäneanordnung.

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Erkennbar gestiegen ist in den vergangenen Wochen auch wieder die Anzahl der Covid-19-Patienten in der Region, die eine stationäre Behandlung benötigen. Aktuell werden zehn Betroffene in den Kliniken im Landkreis behandelt, wobei hier auch Patienten erfasst sein können, die nicht aus dem Bodenseekreis stammen. Covid-19-Patienten aus der Region, die in einem anderen Landkreis behandelt werden, sind – gegebenenfalls – hier wiederum nicht erfasst.

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Unter anderem gibt es am Klinikum Friedrichshafen seit Ende Mai eine Station, die ausschließlich für mit dem Coronavirus infizierte Patienten vorgesehen ist. In sechs Zimmern können dort nach Angaben des Medizin-Campus Bodensee insgesamt bis zu 18 Patienten behandelt werden. Bei Bedarf sind hier auch intensivmedizinische Betreuung und Beatmung möglich.