Die Oberschwabenklinik (OSK) muss aufgrund knappen Personals in der kommenden Woche voraussichtlich planbare Behandlungen verschieben. Wie der Klinikverbund mitteilt, müssen Patienten an allen Standorten sowie über alle Fachbereiche hinweg damit rechnen, dass bereits zugesagte Termine nicht stattfinden können.

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Wie viele andere Krankenhäuser befinde sich auch die OSK gleich von mehreren Seiten her in Bedrängnis, heißt es weiter. Die Zahl der Corona-Patienten – auch in dieser Woche zwischen 30 und 35 – verharre auf hohem Niveau. Krankheitsausfälle, vor allem in der Pflege, seien weiterhin überdurchschnittlich hoch und könnten in der Ferienzeit noch schwerer ausgeglichen werden als ohnehin schon. Zu alledem komme hinzu, dass sich die Zahl der Patienten in den Notaufnahmen beharrlich auf einem bisher im Sommer nicht gekannten Höhe bewege.

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„Wir halten die Notfallversorgung uneingeschränkt aufrecht und wir behandeln lebensgefährlich erkrankte Menschen natürlich unverändert in der medizinisch gebotenen Schnelligkeit“, wird Swen Wendt, Sprecher der Leitungen Pflege- und Prozessmanagement in der OSK, in dem Pressetext zitiert. Dies sei aber nur noch zu gewährleisten, wenn an anderen Stellen punktuell medizinisch vertretbare Einschränkungen verfügt werden. „Wir haben dies hinauszögert, solange es ging“, so Wendt. „Aber jetzt ist der Punkt absehbar, an dem wir unsere Kapazitäten auf die Menschen konzentrieren müssen, die eine Behandlung am nötigsten haben.“