Am Mittwoch ist die Zahl der bestätigten Infektionsfälle mit einer Virus-Variante auf 13 gestiegen. Neben den drei Betroffenen vom Wochenende, zwei Kollegen und ein Familienmitglied, bei denen die britische Virus-Variante nachgewiesen wurde, ist bei einem weiteren Infizierten die britische Mutation bestätigt worden.

Hierbei soll es sich nach Angaben des Landratsamts um eine im Bodenseekreis lebende Kotaktperson eines Corona-Ausbruchs im Nachbarlandkreis Ravensburg handeln. In diesem Umfeld gibt es zudem noch zwei weitere Verdachtsfälle, die noch im Labor untersucht werden.

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Bei sechs weiteren Personen aus dem Bodenseekreis, davon fünf Arbeitskollegen und ein Familienmitglied, die sich mit einer Corona-Mutation infiziert haben, ist noch unklar, um welche Virus-Variante es sich handelt. Bei zwei Verdachtsfällen aus dem selben Umfeld liegt noch kein Ergebnis vor.

Darüber hinaus gibt es bei drei Einzelpersonen, bei denen im Labor ebenfalls eine Virus-Variante nachgewiesen wurde, bislang keinen Zusammenhang zu anderen bestätigten Fällen. Zwei weitere Fälle sind noch in Abklärung.

14 statt zehn Tage Quarantäne

Für nachweislich oder mutmaßlich mit einer Virus-Variante Infizierte sowie deren Kontaktpersonen ersten Grades gilt inzwischen eine 14-tägige statt zehntägige Isolation oder Quarantäne. Hierfür reicht nach Angaben des Landratsamts der erste Nachweis einer Variante, die Spezifizierung der Herkunftsländer ist dafür aktuell nicht erheblich.

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Gesundheitsminister Manfred Lucha hatte am Wochenende angekündigt, dass die Test-Labore künftig sämtliche positiven Proben an die Universitätskliniken weiterleiten sollen, um das Mutations-Geschehen in Schach zu halten. Das Labor Gärtner in Ravensburg prüft derzeit, wie die Analyse aller positiven Proben umsetzbar ist.

7-Tage-Inzidenz im Vergleich zum Vortag leicht gestiegen

Die 7-Tage-Inzidenz im Bodenseekreis liegt aktuell bei 89,4 (Stand: 3. Februar, 13.45 Uhr) und ist im Vergleich zum Vortag wieder leicht gestiegen (plus 2,8).

Die Zahl der im Labor bestätigten Fälle seit Ausbruch der Pandemie liegt bei 4461. Davon gelten 491 Fälle aktuell als akut. 65 Menschen werden derzeit in einer Klinik im Landkreis behandelt, davon zwei intensiv. 124 Menschen sind seit dem Ausbruch der Pandemie an oder mit dem Virus gestorben.

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