Wie das Landratsamt in seinem Corona-Wochenrückblick informiert, wurden am Montag, 7. Februar 39 Menschen stationär in den Kliniken im Bodenseekreis in Zusammenhang mit Covid-19 behandelt. Das sind vier weniger als zu Beginn der vergangenen Woche. Im Zeitraum von Dienstag, 8. bis einschließlich Montag, 14. Februar wurden keine weiteren Todesfälle im Zusammenhang mit Covid-19 gemeldet (Vorwoche: 1).

Ein Wert, der seit einiger Zeit ebenfalls von Woche zu Woche abnimmt, ist die Zahl der Corona-Schutzimpfungen, die binnen sieben Tagen in den ärztlichen Praxen und Impfstützpunkten im Kreis verabreicht werden. Waren es in der Vorwoche 3139, zählte die Behörde in den zurückliegenden sieben Tagen noch 2304.

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Statistische Verzerrung bei Inzidenz- und Infektionszahlen

Aktuell führt eine statistische Verzerrung dazu, dass die für den Bodenseekreis ausgewiesene Sieben-Tage-Inzidenz neu gemeldeter Corona-Fälle je 100 000 Einwohner sowie die auf der Corona-Zahlentafel des Bodenseekreises dargestellten Werte der täglichen Fallzahl und der aktuell als akut geltenden Infektionsfälle nicht der tatsächlichen Situation entsprechen.

Wie das Landratsamt bereits Ende vergangener Woche informierte, wurden in der ersten Februarwoche zunächst zu niedrige Werte veröffentlicht, seit etwa Mitte der zweiten Februarwoche seien sie „etwas höher als real“. Dies sei auch der Grund, warum der Corona-Wochenrückblick dazu keine aktuellen Zahlen enthält.

Hohe Corona-Fallzahlen und technische Störung

Der Rückstau habe sich unter anderem aufgrund einer technischen Störung sowie der hohen Zahl täglich eingehender Befundmeldungen von Laboren und Teststellen gebildet. „Diese sehr hohen Fallzahlen konnten durch das an sieben Tagen in der Woche arbeitende Team des Gesundheitsamts Bodenseekreis Anfang Februar nicht mehr täglich aktuell bewältigt werden.“

Um den Rückstand bei der Bearbeitung noch in dieser Woche wieder abzubauen, sind seit vergangenem Donnerstag acht Soldaten des Hubschraubergeschwaders 64 aus Laupheim zur Unterstützung der Mitarbeiter im Landratsamt im Einsatz.

Wie das Landratsamt in seinem Pressetext betont, sei es durch die verzögerte Datenverarbeitung nicht zu einer Gefährdung Betroffener gekommen. Auch habe in der aktuell für ganz Baden-Württemberg geltenden Alarmstufe I der Wert der Sieben-Tage-Inzidenz keine Auswirkungen auf die Corona-Regeln des Alltags.

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Impftermine auch für den vierten Piks

Die Impfstützpunkte und Impfteams im Bodenseekreis bieten für berechtigte Personen auch die zweite Auffrischimpfung (Viertimpfung) an, informiert die Behörde weiter. Dabei halte man sich an die Angaben der Ständigen Impfkommission, die die vierte Impfung frühestens drei Monate nach der dritten Impfung für folgende Personengruppen empfehle: Menschen ab 70 Jahren, Bewohner und Betreute in Pflegeeinrichtungen sowie Menschen mit Immunschwäche ab einem Alter von fünf Jahren.

In medizinischen Pflegeeinrichtungen Tätige könnten die zweite Auffrischimpfung frühestens nach sechs Monaten erhalten.

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Auf der Internetseite des Landratsamts finden Interessierte eine Übersicht über aktuelle Impfangebote im Kreis sowie Informationen zum richtigen Verhalten bei einem positiven Testergebnis.