In der Sitzung des Gemeinderats hat die Meckenbeurener Bürgermeisterin Elisabeth Kugel ihren Rücktritt öffentlich erklärt. Das geht aus einer Pressemitteilung der Gemeinde hervor. „Ich habe heute meine letzte Haushaltsrede gehalten und werde mich im Lauf der ersten Jahreshälfte von Ihnen als Bürgermeisterin verabschieden“, wird sie darin zitiert.

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Die Entscheidung, nach vier Jahren von dem Amt zurückzutreten, habe sie nach „langer und reiflicher Überlegung“ getroffen. Sie habe das Landratsamt, die Amtsleiter, ihren Stab im Bürgermeisteramt sowie ihren Stellvertreter Karl Gälle bereits informiert. Er werde nach ihrem Abschied bis zum Amtsantritt eines Nachfolgers den Übergang begleiten.

Zur Begründung für ihre Entscheidung teilt Kugel mit, dass ihr „die Dauerbelastung zu hoch ist“. Es liege in der Natur der Sache, dass mit dem Amt einer Bürgermeisterin sehr hohe Erwartungen und Anforderungen verbunden seien. Diese erforderten einen Einsatz rund um die Uhr und auf allen Ebenen. Dieses intensive Engagement habe sie in den vergangenen vier Jahren auch gerne erbracht. „Ich kann mir aber nicht mehr vorstellen, mein Leben auf diesem Level fortzuführen. Deshalb mache ich proaktiv und vorausschauend diesen konsequenten Schnitt für mich und Meckenbeuren.“

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Die Bürgermeisterin ist der Pressemitteilung der Gemeinde zufolge „in engem Austausch mit dem Landratsamt, um das weitere Prozedere zu besprechen“. Parallel dazu sollen in Kürze die Planungen für die Wahl eines Nachfolgers beginnen. Diese sei für das zweite Quartal 2022 vorgesehen. Elisabeth Kugel werde bis zum letzten Arbeitstag für den Gemeinderat, die Bürger sowie für die Verwaltung da sein und ihre Aufgaben wahrnehmen. Auch für eine Übergabe der Amtsgeschäfte an ihren Nachfolger stehe sie bereit.