Keine Bußgelder: „Gott sei dank mussten wir am Wochenende keine Bußgeldstrafen verteilen“, sagt der Sipplinger Bürgermeister Oliver Gortat. Die Besucher hätten mehrheitlich Verständnis für die Maßnahme gezeigt – auch wenn der eine oder andere das Ufer zähneknirschend verlassen habe. Gortat habe sich immer wieder vom Gemeindevollzugsdienst berichten lassen, der Uferbereich wurde regelmäßig patroulliert. Ausschließlich in zwei Fällen sei es zur Androhung eines Bußgeldes gekommen, es konnte aber ohne geregelt werden.

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Aber bleibt das auch so? „Das werden wir sehen“, sagt der Sipplinger Bürgermeister. Seiner Einschätzung nach sei noch nicht allen Besucher das Verbot klar gewesen. „Für das kommende Wochenende werden wir an manchen Stellen nachjustieren“, erklärt Gortat. Der Uferbereich sei zum Beispiel teilweise vom Radweg aus über Trampelpfade zugänglich. Manche Radfahrer hätten also vom Radweg aus den Uferbereich betreten – mit Flatterband soll nun nachgebessert werden.

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An den vergangenen Tagen sei es vorgekommen, dass Radfahrer, die am See eine Verschnaufpause einlegen wollten, über keinen Hinweis zum Badeverbot gestolpert seien – und somit vom Ordnungsdienst informiert werden mussten. Ansonsten erhoffe er sich, dass durch eine offene Kommunikation weiterhin Bußgelder verhindert werden können. Dialog statt Strafe – das ist Gortats Wunsch.

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