Rund um Heiligenberg sorgt traditionell Volker Huber „mit einer Handvoll Getreuen aus Heiligenberg und Betenbrunn“, ehrenamtlich für gut gespurte Loipen und einen separaten Skaterplatz. „Wir sind startklar für die Saison und auch der Skidoo, das Schneemobil, mit dem die Strecke gewalzt und gespurt wird, ist voll einsatzbereit“, erklärt Huber. Die Langlaufloipe bei Heiligenberg ist rund zehn Kilometer lang und man kann recht einfach in die Loipe von Betenbrunn einsteigen. Das sind dann insgesamt 18 Kilometer. Volker Huber geht davon aus, dass man auch während der Corona-Pandemie langlaufen darf, weil man an der frischen Luft sei. Zur Schneelage meint Huber: „Meine Erfahrung sagt mir, dass wir einen guten Winter bekommen.“

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Allerding sei eine gute Grundlage wichtig. Deshalb macht es für interessierte Langläufer Sinn, sich beim Loipen-Telefon zu informieren, bevor sie sich auf den Weg nach Heiligenberg machen. Auch auf der Homepage der Gemeinde gibt es Informationen zu den Wetterbedingungen und der Schneelage.

Corona-Regeln erlauben Lift-Betrieb nicht

Ebenfalls in Heiligenberg bei Wintersulgen gibt es den Haldenlift. Neben Ski, kann der Sportler hier auch Snowboard oder Schlitten fahren. „An uns liegt es nicht, aber wegen der Corona-Regeln können wir den Lift nicht eröffnen. Auch wenn es irgendwann neue Bestimmungen geben sollte, würde es sich nicht mehr lohnen, den Skibetrieb zu eröffnen, weil der Aufwand einfach zu groß wäre“, erklärt Christine Hornstein für die Betreiberfamilie Senn.

Das wird es in diesem Jahr nicht geben: Skispaß am Lift und auf der Piste auf dem Höchsten.
Das wird es in diesem Jahr nicht geben: Skispaß am Lift und auf der Piste auf dem Höchsten. | Bild: Wolf-Dieter Guip

Ähnlich geht es Höchsten-Wirt Hans-Peter Kleemann, der nicht weit vom Haldenlift entfernt auf dem Höchsten einen kleinen Skilift unterhält. „Es sieht so aus, als ob diese Saison fürs Skifahren an uns vorbeigeht. Denn wir wissen nicht, ob und wann die Corona-Bestimmungen Skifahren möglich machen“, so Kleemann. Der Auf- und Abbau der Anlage, TÜV-Abnahme und Unterhalt seien sehr aufwendig und kosten zwischen 2500 und 3000 Euro pro Saison.

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Anders sieht es bei den Langlauf-Loipen auf dem Höchsten aus. Hier ist Hans-Peter Kleemann zuversichtlich. Wenn Schnee kommt und es nach den Corona-Regelungen erlaubt ist, werden die Loipen gespurt, die große Anziehungskraft genießen. Vier Rundstrecken in unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen mit einer Gesamtlänge von rund 21 Kilometer sowie eine Übungs- und Skating-Fläche werden überwiegend von Raimund Silbereis und gelegentlich von Kleemann ehrenamtlich gespurt und präpariert.

Das Loipen-Telefon Heiligenberg ist erreichbar unter Tel. 07554/998313, für den Höchsten, Schneetelefon unter 07555/92100. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.heiligenberg.de und www.hoechsten.de

Wenn die Schneesituation es zulässt, wird auch in diesem Jahr auf dem Höchsten wieder Skilanglauf möglich sein.
Wenn die Schneesituation es zulässt, wird auch in diesem Jahr auf dem Höchsten wieder Skilanglauf möglich sein. | Bild: Wolf-Dieter Guip