Eine Bundespolizistin hat am Samstagabend auf ihrer Zugfahrt zum Nachtdienst ein kleines Mädchen in ihre Obhut genommen. Wie die Bundespolizei in einem Pressetext schreibt, fuhr die Beamtin gegen 17.45 Uhr im Regionalexpress von Friedrichshafen zu ihrem Dienstort nach Lindau.

Türen schlossen sich und Zug fuhr davon

Kurz nach der Abfahrt vom Bahnhof Kressbronn bemerkte die Polizistin ein kleines Mädchen, das sich ganz allein im letzten Zugteil befand. Offensichtlich war die Mutter der Zweijährigen am Bahnhof mit ihrem Gepäck aus dem Zug gestiegen. Noch bevor die 26-Jährige ihre Tochter nachholen konnte, schlossen sich die Türen und der Zug fuhr davon.

Die Beamtin nahm sich des kleinen Fahrgastes an und informierte alle umliegenden Polizeidienststellen. Noch während der Fahrt erhielt die Bundespolizistin einen Rückruf der Leitstelle des Polizeipräsidiums Ravensburg. Nach einer kurzen Absprache mit den Kollegen nahm die Beamtin das Mädchen kurzerhand mit zur Dienststelle.

Das könnte Sie auch interessieren

Nur eine Dreiviertelstunde nach dem Unglück traf die Oma des Mädchens im Bundespolizeirevier Lindau ein und holte ihre kleine Enkelin ab, um sie zu ihrer Mutter zu bringen.