Derzeit gibt es keine weiteren Schließungen der Uferbereiche am nördlichen Bodenseeufer. Das ist das Ergebnis eines Gesprächs, zu dem Landrat Lothar Wölfle die Bürgermeister der Seeanrainergemeinden im Kreis und der Gemeinde Salem (Schlosssee Salem) am Freitag eingeladen hat. Dabei waren Polizeipräsident Uwe Stürmer, Vertreter der Wasserschutzpolizei und der Polizeireviere Friedrichshafen und Überlingen.

Bedingung für offenes Seeufer: Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln

Wie es in einer Mitteilung des LRA heißt, appellieren die Polizei sowie die Vertreter der Gemeinden und des Landratsamtes an die Vernunft der Menschen: Hygienemaßnahmen und Abstandsregeln seien die grundlegende Bedingung, dass das Seeufer offen bleiben kann. In Sipplingen war das nicht der Fall, weshalb die Gemeinde den Uferbereich teilweise geschlossen hat.

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Folgende Punkte sind als Gesprächsergebnis festgehalten worden: Corona ist nicht vorbei, die Abstands- und Hygieneregeln gelten nach wie vor; die Städte und Gemeinden sind vorbereitet, falls der Appell nicht befolgt wird. Alle Gemeinden haben Pläne für Schließungen parat; die Städte und Gemeinden verstärken ihre Vorkehrungen je nach örtlichen Gegebenheiten etwa durch zusätzliche Beschilderungen, Zugangskontrollen und die Verstärkung der gemeindlichen Vollzugsdienste; die Polizei verstärkt ihre Präsenz vor Ort; in Sipplingen wird die Situation beobachtet. Gemeinde und Landkreis werden sich über die Erfahrungen des Wochenendes austauschen und entscheiden, wie in Zukunft verfahren werden soll.

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