Laut Polizeibericht stand ein Mann mit einem Revolver in der Hand auf dem Vorplatz eines Mehrfamilienhaus. Der Mann legte nach Aufforderung die Waffe nieder.

Angeblich Einbrecher durch Kopfschuss getötet

Auf Befragung gab er an, dass er auf einen Einbrecher geschossen habe und zeigte auf ein geparktes Auto. Darin sei der Einbrecher. Der Mann sagte weiter aus, er habe den Einbrecher durch einen Kopfschuss getötet.

Keine Person im Auto feststellbar

Am Auto wurden Schusslöcher in den Scheiben der Fahrer- sowie der Beifahrerseite festgestellt. Anhand der Spurenlage konnte laut Polizei mit ziemlicher Sicherheit davon ausgegangen werden, dass entgegen der Aussage des Mannes keine Person im Fahrzeug gesessen hatte.

Schütze leidet wohl unter Wahnvorstellungen

Nach Befragung des Mannes und aufgrund von Zeugenaussagen sei davon auszugehen, dass der Schütze unter Wahnvorstellungen leide. Gegen den Mann wurde von den Polizeibeamten an Ort und Stelle ein vorläufiges Waffenverbot ausgesprochen. Der Schütze besitzt eine gültige Waffenbesitzkarte.

Waffensammlung in Wohnung sichergestellt

In seiner Wohnung wurden eine weitere Pistole, zwei Gewehre, ein Druckluftgewehr, zwei Schreckschusspistolen, mehr als 1000 Schuss Munition sowie mehr als 70 Spring- und Klappmesser und ein Schlagstock sichergestellt. Nach Hinzuziehung einer Amtsärztin wurde der Mann in das Landeskrankenhaus Rankweil eingewiesen.