• Bürgerinitiative B 31-neu in Immenstaad: „Für uns ist die Empfehlung ein Teilerfolg“, erklärt Vorsitzender Dieter Kirchhoff, „denn die A-Variante ist vom Tisch“. Damit werde die weitere Zerschneidung des wertvollen Seeufers weitestgehend vermieden. Die Immenstaader Siedlung sei allerdings schwer betroffen. Besser sei es im Interesse der Anwohner, die Trasse noch 200 Meter abzurücken oder einen Tunnel von 600 Metern Länge vorzusehen.
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  • Team B 31 Stetten: „Die Benennung der Vorzugsvariante B1 belastet in Stetten in schmerzhafter Weise unsere Bürgerinnen und Bürger“, teilt Gründer Heiko Mantzsch mit. Die Bauauswirkungen werden aus seiner Sicht dramatische Dimensionen annehmen. Gleichwohl sei die Straße dringend notwendig. „Umso mehr gilt es jetzt, für die Entwurfsplanung auf politischer Ebene das Maximum für den Schutz unserer Bevölkerung zu erreichen.“
  • Interessengemeinschaft Verkehrsplanung B 31/B 33 Stetten: Vorsitzender Ruben Neu sagt: „Wir müssen die Entscheidung zuerst verstehen und dafür fehlen noch die Gründe.“ Ihm zufolge ist nun zu überlegen, ob und unter welchen Bedingungen mit der B1 gelebt werden könne. In den kommenden Wochen will sich die Interessengemeinschaft eine Meinung bilden.
  • Verkehrsinitiative Hagnauer Bürger: „Wir haben die Trasse C1.1 favorisiert. Die Entscheidung ist jetzt anders gefallen und wir sind damit nicht zufrieden. Es sieht so aus, als ob man dem Artenschutz die Rebflächen und die Interessen der Anwohner geopfert hätte“, sagt Vorsitzender Bernd Saible.
  • Interessengemeinschaft Verkehrsneuplanung Ittendorf: Vorsitzender Fritz Käser erklärt, der dringend erforderliche Schutz des Waldes bleibe unberücksichtigt. Der Artenschutz im Weingartenwald werde außer Acht gelassen. Landwirte verlören beste landwirtschaftliche Flächen. Und: „Die Bürger der Siedlung in Immenstaad bekommen eine Bundesstraße vor die Nase gesetzt. Das Naturschutzgebiet Lipbachsenke verliert seinen Wert.“
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  • Meersburger Initiativ-Kreis: Vorsitzender Rudolf Landwehr möchte die weiteren Gespräche abwarten. Aber: „Im Grunde genommen, war aufgrund der Vorstellung in Immenstaad für mich zu erkennen, dass die C-Trasse nicht kommt.“

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