Im Bodenseekreis hat die Prävention durch die Verkehrswacht seit vielen Jahren Vorbildfunktion. So gibt es in Ailingen in den ersten Wochen des Schuljahres schon seit 15 Jahren Schülerlotsen und in Meckenbeuren seit zehn Jahren Ampellotsen. Einweisung und Material stellt die Verkehrswacht Bodenseekreis.

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Seit vielen Jahren hat es zusätzlich eine bundesweite Plakataktion gegeben, die Autofahrer darauf aufmerksam machte, dass aus jeder Lücke ein Kind auf die Straße springen könnte.

Neue Plakatkampagne entworfen

Bis vor drei Jahren wurden diese Plakate gesponsert, danach hat sich kein neuer Sponsor gefunden und die Restbestände sind mittlerweile aufgebraucht. Deshalb haben sich die Verkehrswacht Bodenseekreis, die Kreisverwaltung, Polizei und der Kreissicherheitsrat zusammengesetzt und regional eine neue Plakatkampagne entworfen.

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Zum Schuljahresbeginn sollen 130 der auffälligen Plakate im Bodenseekreis an Schulwegen und in Einrichtungen aufgehängt werden. Sie ermahnen Autofahrer zu erhöhter Aufmerksamkeit.

24 Messstellen an Schulen und Kindergärten

Im Bereich der Plakate wir zudem die Verkehrsüberwachung verstärkt, das heißt, es wird vermehrt geblitzt. „Es wird 24 Messstellen an Schulen oder Kindergärten geben“, informiert der zuständige Beamte der Kreispolizei- und Straßenverkehrsbehörde, Dietmar Buck. „Wir sind die Erwachsenen, wir sind verantwortlich“, mahnt auch Verkehrswachtvorsitzender Harald Müller.

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Die Eltern stehen laut den Experten besonders in der Pflicht, denn sie müssen den Schulweg mit den Kindern ausreichend und an verschiedenen Tagen trainieren. Schon ein Mülleimer auf dem Gehweg könne für Schulanfänger zur Gefahr werden.

Elterntaxis als Gefahrenstellen

Und Elterntaxis, die unmittelbar vor der Schule anhalten, seien ohnehin eine Gefahr für alle Schüler. „Wenn nur eins der Plakate dazu beiträgt, dass ein Unfall nicht passiert, hat sich das Engagement bereits gelohnt“, sagt der Erste Landesbeamte Christoph Keckeisen.