Langenargen (ire) Der Leiter der Tourist-Information, Frank Jost, hat in der Gemeinderatssitzung über die Erneuerung der Stege im Gemeindehafen informiert und die neuen Liegeplatzgebühren vorgestellt. Zwar lobte Jost die Haltbarkeit der Stege im Gemeindehafen, da sie schon einige Stürme überlebt hätten, dennoch musste man nach fast zehn Jahren die Oberfläche und somit die Bretter erneuern. Laut Jost ändere diese Maßnahme jedoch nichts an der Stabilität. Außerdem erläuterte er, dass einige Holzdalben durch Stahldalben ersetzt werden mussten, welche eine wesentlich längere Haltbarkeit garantieren würden. So seien auch am Landesteg Tragbalken mit Holzdalben im See verankert gewesen. Aufgrund des maroden Zustands diene nun eine Stahlkonstruktion der Absicherung des Steges, um die Tragfähigkeit der Balken wieder garantieren zu können. Allerdings ließ Jost auch durchblicken, dass in Zukunft noch einiges an Erneuerungsarbeit zu leisten sei, da noch an vielen Stellen Holz dominiere, woran unbedingt gearbeitet werden müsse.

Rückblickend hatte ein Dauerliegeplatz für 22 Quadratmeter im Jahr 2008 insgesamt 800 Euro gekostet. Für 2018 sollen die Kosten für einen solchen Platz nun auf 900 und 2019 auf 1000 Euro angesetzt werden. Gewerbliche Nutzer wie die Segelschule müssten mit einem Aufpreis von zehn Prozent pro Jahr rechnen. Berufsfischer seien jedoch von jeglichen Erhöhungen ausgenommen. Hinsichtlich der Einnahmen rechnete Jost mit einer Steigerung von 7000 Euro im Jahr 2018 und von 14 000 Euro im Jahr 2019 bei den Dauerliegeplätzen. Der Gemeinderat fasste einen einstimmigen Beschluss, ergänzte den Beschlussvorschlag allerdings auf Wunsch von Ralph Seubert von der CDU. In Zukunft soll dafür gesorgt werden, dass Langenargen die Absauganlage sowie warmes Wasser zum Duschen kostenfrei anbieten kann.