Die Tettnanger und Friedrichshafener Volksbanken tun sich zusammen: Nachdem bereits am Montag die Häfler Mitgliedervertreter ohne Gegenstimme der Bankenhochzeit zugestimmt hatten, folgten gestern Abend die Tettnanger Vertreter bei der Versammlung in der Tettnanger Stadthalle dem Votum und stimmten der Verschmelzung zu, Gegenstimmen gab es keine. Um 21.13 Uhr gingen alle Hände nach oben: Mit ihren orangefarbenen Stimmkarten signalisierten die Vertreter, dass sie für die Verschmelzung der beiden Volksbanken sind. Der Aufsichtsratsvorsitzende der Häfler Volksbank, Martin Wirth, nannte das Votum notwendig und gut. Sein Tettnanger Kollege, Hermann Zwisler, sprach von einer "klugen und weitsichtigen Entscheidung für beide Banken". Der ansonsten eher nüchtern durchs Procedere führende wirkende Zwisler war am Ende des Abends gelöster: "Das ist eine tolle Sache, ich bin überwältigt."

 

Feierlich verabschiedet wurde der bisherige Tettnanger Vorstandsvorsitzende Hubert Mayer, der im Juni in den Ruhestand geht. Die neue Volksbank Friedrichshafen-Tettnang will ihr Filialnetz beibehalten, in Langenargen und Eriskirch wird es statt bisher zwei Filialen jeweils nur noch eine geben.

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