Im Dezember 2017 hatte Michael Ganster vom Friedrichshafener Biosupermarkt „Bio am See“ einen Teil der Messegastronomie übernommen. Nach rund eineinhalb Jahren endet die Zusammenarbeit der Messe mit dem Unternehmer, der mit seinem Team das Messerestaurant und die Bistros „Konstanz„ und „Säntis“ gastronomisch betreut hat. Wie die Messe Friedrichshafen in einer Pressemitteilung schreibt, übernimmt ab sofort das Unternehmen Klink-Eberhard den Gastronomieanteil.

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Durch den Wechsel ist das Unternehmen Klink-Eberhard, das seit vielen Jahren für einen Großteil der Gastronomie auf dem Messegelände zuständig ist, künftig für die komplette Versorgung der Aussteller und Besucher in den Messehallen und im Freigelände verantwortlich.

Michael Ganster will sich wieder seinem Kerngeschäft widmen: dem Biosupermarkt „Bio am See“ mit Bistro in Friedrichshafen.
Michael Ganster will sich wieder seinem Kerngeschäft widmen: dem Biosupermarkt „Bio am See“ mit Bistro in Friedrichshafen. | Bild: Corinna Raupach

Der Schwerpunkt von Michael Ganster war eine auf Bio ausgerichtete Küche. Die Partnerschaft war laut Messe geprägt von gegenseitiger Wertschätzung und kollegialem Umgang. Nach eigenen Angaben beschreibt Michael Ganster nun im Rückblick das Messegeschäft als eine sehr große Herausforderung.

Schwankender und umfangreicher Betrieb

Insbesondere der schwankende und umfangreiche Betrieb und die damit einhergehenden Personalherausforderungen haben den Chef des Gastronomieunternehmens dazu bewogen, die Partnerschaft zu beenden. Mit der Begründung, er wolle sich wieder auf sein ursprüngliches und bestens eingeführtes Geschäft konzentrieren. Ganster wollte auf Anfrage dieser Zeitung über die Pressemitteilung hinaus keine weiteren Angaben machen.

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Nach Angaben von Messe-Chef Klaus Wellmann könne man nach dem Ausstieg von Michael Ganster bei den kommenden Messen die kulinarische Versorgung auf dem Messegelände gewährleisten. Mit dem Unternehmen Klink-Eberhard habe man „einen starken und erfahrenen Partner an der Seite, der die entstehende Lücke sehr schnell auffangen wird“, wird Wellmann in der Mitteilung zitiert.